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Familien geben jeden siebten Franken für die Krankenkasse aus

Viele Paare mit Kindern geben heute 14 Prozent ihres Nettolohns für Prämien aus. Das ist doppelt so viel wie im Jahr 2000.

Die stark steigenden Gesundheitskosten treffen normal verdienende Haushalte am meisten. Foto: Prisma/Dukas
Die stark steigenden Gesundheitskosten treffen normal verdienende Haushalte am meisten. Foto: Prisma/Dukas

Vor dem Moment, wenn die Prämienrechnung in den Briefkasten flattert, graut vielen Versicherten. Denn die Prämien sind seit Beginn des Jahrtausends im Schnitt um 120 Prozent gestiegen, die Prämienverbilligungen hingegen nur um etwa 40 Prozent.

Die Löhne hielten mit den höheren Prämien nicht annähernd Schritt. Die Folgen sind für Menschen mit einem normalen Gehalt einschneidend: Ein Elternpaar mit zwei Kindern und einem jährlichem Nettolohn zwischen 60'000 und 90'000 Franken gibt heute im Schnitt 14 Prozent davon für Krankenkassenprämien aus. Also jeden siebten Franken. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Jahr 2000, wie der Schweizerische Gewerkschaftsbund errechnet hat.

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