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Fremdverknallt

Sich in jemand anderes vergucken kommt vor – sogar wenn man in der Beziehung glücklich ist. Ist das schlimm?

Nervenaufreibend, zugleich toll und oft rein imaginär: Die meisten Verliebtheiten enden im Kopf. Foto: Plainpicture
Nervenaufreibend, zugleich toll und oft rein imaginär: Die meisten Verliebtheiten enden im Kopf. Foto: Plainpicture

Dass der Mann, den sie liebt, eine andere Frau im Kopf hat, erfuhr Antonia Sommer ausgerechnet auf seiner Party zum 30. Geburtstag. Sie standen in der Küche. Ein Kumpel sagte: «Ohne dich wäre Christian ganz anders.» Ihr Freund sagte nichts dazu. Doch Antonia fragte nach: Was würde er anders machen, wäre sie nicht in seinem Leben? «Mit Frauen halte ich mich schon zurück», gab er schliesslich zu. Sie bohrte weiter. Bis er von der tollen Kollegin erzählte. Er versicherte, es habe kein Date gegeben, nichts. Aber er benutzte dieses Wort: «Crush» (Verliebtheit). Antonia Sommer war erschüttert. Seit sechs Jahren waren sie ein Paar. «Ich hatte Angst, das geht kaputt», sagt sie später beim Spaziergang unter Freundinnen. Zum ersten Mal verbannte sie ihn an jenem Abend aufs Sofa.

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