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Geheimdeals brachten Vincenz 4,7 Millionen

Bei seinem Abgang wollte der Raiffeisen-Chef zudem eine verdeckte Abgangsentschädigung von 2,5 Millionen.

Tamedia-Chefredaktor Arthur Rutishauser zu Pierin Vincenz. (Video: Lea Koch, Patrick Kühnis)

Der in Untersuchungshaft sitzende Pierin Vincenz wehrt sich gegen den Vorwurf, er habe sich bei der Übernahme von Firmen durch die Raiffeisen-Bank und den Zahlungsabwickler Aduno unrechtmässig bereichert. Doch nun zeigen Dokumente, die der SonntagsZeitung vorliegen, wie Vincenz an zwei undurchsichtigen Deals fast 5 Millionen verdiente:

Zum Artikel: 400 Prozent Rendite in einem Jahr

Der damalige Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz verdiente Millionen – gedeckt durch ein Gutachten von Starjurist Forstmoser. (Abo+)

500'000 Franken pro Jahr während fünf Jahren

Einen wertvollen Verbündeten hatte Vincenz im abtretenden Raiffeisen-Präsidenten Johannes Rüegg-Stürm. Dieser versuchte ihm beim Abgang einen fünfjährigen Beratervertrag mit einem jährlichen Honorar von 500'000 Franken zuzuschanzen. Rüegg-Stürm kam damit zwar nicht durch – er wurde vom Verwaltungsrat gestoppt. Aber diese Episode spielte eine wesentliche Rolle bei der Frage, ob er gehen müsse.

Bereits vor einem Monat kam es zu einer Revolte der Raiffeisen-Regionalpräsidenten. Sie verlangten Rüegg-Stürms Abgang. Sie bekräftigten diese Forderung, nachdem der Präsident vergangenen Sonntag in einem Interview ankündigte, noch bis mindestens 2020 bleiben zu wollen.

Zum Artikel: Der erzwungene Abgang von Rüegg-Stürm

Der Raiffeisen-Präsident wollte Pierin Vincenz eine verdeckte Abgangsentschädigung von 2,5 Millionen Franken zahlen – die Genossenschafter wehrten sich. (Abo+)

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