Zum Hauptinhalt springen

Grosskonzerne ritzen Rechte ihrer Aktionäre

In vielen Fimen informiert der unabhängige Stimmrechtsvertreter den VR vor der Generalversammlung über das Abstimmungsergebnis. Experten halten das für unzulässig.

Peter Burkhardt
Der Credit-Suisse-Verwaltungsrat erhält vor der Generalversammlung heikle Vorinformationen. Foto: Keystone
Der Credit-Suisse-Verwaltungsrat erhält vor der Generalversammlung heikle Vorinformationen. Foto: Keystone

Diese Woche enthüllten die Fernsehsendung «Rundschau» und die Redaktion Tamedia, dass Novartis, Nestlé und Credit Suisse lasch mit dem Recht der Aktionäre umgehen, ihre Stimmabgabe an der Generalversammlung an einen unabhängigen Stimmrechtsvertreter zu delegieren. Brisant ist nicht nur, dass die schriftlichen Voten in Räumen der Konzerne ausgezählt werden. Zumindest bei Novartis informiert der Stimmrechtsvertreter darüber hinaus den Verwaltungsrat vorab über die Abstimmungstendenzen, wie er zugab.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen