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Hurra, ein neues Banken-Wunderkind ist da!

Banker werden immer noch wie Rockstars bejubelt. Jüngstes Beispiel: Iqbal Khan, der eben die Credit Suisse verlassen hat.

Karin Kofler
Als Sinnbild für die testosteron­getriebene Finanzbranche immer noch gültig: Leonardo DiCaprio als Jordan Belfort in «The Wolf of Wall Street». Foto: Imago/Cinema Publishers Collection
Als Sinnbild für die testosteron­getriebene Finanzbranche immer noch gültig: Leonardo DiCaprio als Jordan Belfort in «The Wolf of Wall Street». Foto: Imago/Cinema Publishers Collection

Man hätte meinen können, die Credit Suisse (CS) könne gleich dichtmachen ohne ihn. Als Iqbal Khan, der Chef der internationalen Vermögensverwaltung (IWM), die Schweizer Grossbank letzte Woche überraschend verliess, überschlugen sich die Superlative. «Ein Kronprinz wechselt den Hof» («Finanz und Wirtschaft»), «Die heisseste Bankpersonalie der Schweiz» («Tages-Anzeiger») – der 43-jährige Schweizer mit pakistanischem Hintergrund wurde gefeiert wie ein Rockstar. Sogar die zurückhaltende NZZ griff in Zusammenhang mit der Personalie zum Wort «Regenmacher».

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