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«Ich wurde fast gelyncht und als ‹Perverse› beleidigt»

Die türkische Erfolgsautorin Elif Shafak über ihr Land, das sie als zunehmend sexistisch, autoritär und homophob sieht.

Nadja Pastega
Blickt kritisch auf ihr Land: die Schriftstellerin Elif Shafak. Foto: Hanna Lenz
Blickt kritisch auf ihr Land: die Schriftstellerin Elif Shafak. Foto: Hanna Lenz

Sie zieht einen schmalen schwarzen Rollkoffer hinter sich her, Elif Shafak reist mit leichtem Gepäck. Sie ist gerade auf Lesereise in Hamburg. Soeben ist ihr Roman «Unerhörte Stimmen» erschienen. Eine Prostituierte steht im Mittelpunkt des neuen Werks. Wie so oft wird Shafak dafür in der Türkei angefeindet. Ende Juni kommt sie für eine ­Lesung ins Zürcher Kaufleuten.

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