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Illegales Gift aus der Landi tötet Hunderttausende Bienen

Ein mit einem verbotenen Stoff versetztes Insektizid gelangte in den Verkauf – nun wird ein Strafverfahren eröffnet.

Mischa Aebi
Wo sonst noch gespritzt wurde, weiss niemand: Beim Vorfall im Aargau verendeten 24 Völker (Symbolbild). Foto: BZ
Wo sonst noch gespritzt wurde, weiss niemand: Beim Vorfall im Aargau verendeten 24 Völker (Symbolbild). Foto: BZ

Ein Aargauer Imker hat der Polizei jüngst einen mysteriösen Vorfall gemeldet. Innert Tagen sei die Hälfte seiner Bienen verendet, 600'000 insgesamt, 24 Völker. Es gebe Hinweise darauf, dass die Tiere mit Fipronil vergiftet wurden. Das ist ein in der Schweiz und der EU verbotenes Insektengift.

Damit war klar: Der Fall ist brisant. Die Aargauer Kantonspolizei hat ihn dem Bundesamt für Landwirtschaft gemeldet. Dieses zog Spezialisten des Forschungsinstitutes Agroscope zu Hilfe. Dann wurden das Kantonale Labor Zürich und das Aargauer Amt für Verbraucherschutz involviert. Nun wird laut den Zürcher Chemiebehörden ein Strafverfahren eröffnet. Denn die Laboranalysen zeigen, dass sich tatsächlich das verbotene Fipronil als unerkennbare Beimischung in einem legalen und eigentlich unproblematischen Insektizid befand, wie Armin Feurer vom Aargauer Chemiedienst bestätigt.

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