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«Es droht eine Welle von Pestizidimporten»

Importgemüse darf weiterhin Spuren von verbotenem Pflanzengift enthalten. Ausländische Produzenten würden so bevorzugt, ärgern sich Schweizer Bauern.

Mischa Aebi, Denis von Burg
Zum Beispiel Rosenkohl: Wird er in der Schweiz angebaut, dürfen ­bestimmte Pestizide, die in der EU zugelassen sind, nicht verwendet werden. Foto: Keystone
Zum Beispiel Rosenkohl: Wird er in der Schweiz angebaut, dürfen ­bestimmte Pestizide, die in der EU zugelassen sind, nicht verwendet werden. Foto: Keystone

Grüne Knollen haben Reto Minder bei der letzten Ernte die Laune verdorben: «Das Wetter war schlecht. Wegen Fäulnis und Schädlingen hatte unser Rosenkohl nicht 1A-Qualität», sagt der Gemüseproduzent aus Jeuss FR im Seeland. «Das Insektizid Benevia hätte geholfen, einen Teil der Ernte zu retten.» Minders Pech: Das Mittel ist in der Schweiz nicht zugelassen. Die Grosshändler wiesen fast seine gesamte Rosenkohlernte wegen mangelnder Qualität zurück.

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