Zum Hauptinhalt springen

It’s the social injustice, stupid!

Wir müssen auf eine ­Gesellschaft setzen, die Zeit hat, um zu leben.

Meine Facebook-Wall ist im Moment voll von Weltuntergangsszenarien. So titelte das Onlinemagazin «Vice»: «Neuer Klimabericht: Unsere ­Zivilisation könnte 2050 ‹sehr wahrscheinlich› ­zusammenbrechen.» Das sind düstere Untergangsszenarien, die uns nicht weiterbringen. Denn sie gaukeln uns vor, dass es keine Handlungsoptionen gibt, und lähmen uns. Und sie vergessen den ­zentralen Faktor: den Menschen.

Wenn wir die Ursachen des Klimawandels angehen wollen, müssen wir uns der sozialen Gerechtigkeit zuwenden. Denn ohne soziale ­Gerechtigkeit werden wir die Klimakrise nicht in den Griff bekommen. Die Verteilung der CO2-Verur­sacher auf der Welt entspricht dem Nord-Süd-Gefälle und somit der sozialen Ungleichheit. ­China mag zum Beispiel mengen­mässig viel CO2 freisetzen. Pro Kopf relativiert sich das aber.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.