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Krise im Detailhandel: Manor will Ladenflächen verkleinern

Die Mutterfirma Maus Frères verkauft immer mehr Firmenteile.

Die grösste Baustelle des Konzerns: Die Warenhauskette Manor. Foto: Dominique Meienberg
Die grösste Baustelle des Konzerns: Die Warenhauskette Manor. Foto: Dominique Meienberg

Das äusserst verschwiegene Familienunternehmen Maus Frères kämpft an allen Fronten. In den vergangenen Jahren hat die Genfer Firma, die in der Schweiz vor allem durch ihre Warenhauskette Manor bekannt ist, mehr als ein halbes Dutzend Firmen abgestossen. Darunter sind Marken wie die Möbelkette Fly.

Zuletzt hat Maus Frères im August die Sportartikelkette Athleticum an den französischen Riesen Decathlon verkauft. Weder der Verkaufspreis noch die Beteiligungsverhältnisse wurden mitgeteilt. Recherchen zeigen nun, dass Decathlon 50 Prozent plus eine Aktie besitzt. Damit erhalten die Franzosen die Kontrollmehrheit. Die neuen Besitzer werden bis Herbst 2019 alle 23 Verkaufsstellen von Athleticum in Decathlon umtaufen und dort ihr eigenes Sortiment anbieten. Maus Frères ist zum Schluss gekommen, dass Athleticum mit 455 Mitarbeitenden keine Chance mehr hatte, sich gegen die Konkurrenz der Migros-Marke Sport XX und Ochsner Sport zu behaupten. Umsatzzahlen zu Athleticum gibt Maus Frères im Gegensatz zu Konkurrenten seit Jahren nicht mehr bekannt.

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