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LafargeHolcim droht Verfahren wegen Terrorfinanzierung

Der Zementriese rechnet nach der Klage zweier Nichtregierungsorganisationen und der Verhaftung seines Ex-Sicherheitschefs für Syrien mit einer Anklage.

An Terrorgruppen Geld bezahlt: Zementfabrik der Lafarge-Gruppe in Jalabiya in NordsyrienFoto: D. Riffet/Photononstop
An Terrorgruppen Geld bezahlt: Zementfabrik der Lafarge-Gruppe in Jalabiya in NordsyrienFoto: D. Riffet/Photononstop

Zürich Die Affäre rund um Schutz- und Lösegeldzahlungen an terroristische Gruppierungen in Syrien hat bereits zwei Spitzenleute des weltgrössten Zementkonzerns LafargeHolcim den Kopf gekostet. Sowohl Bruno Lafont, der erste Verwaltungsratspräsident des 2015 fusionierten Unternehmens, als auch der erste Konzernchef Eric Olsen gaben vor einem Jahr den unfreiwilligen Rückzug bekannt. Gegen beide ermittelt die französische Justiz wegen Terrorfinanzierung, Beihilfe zu Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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