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LafargeHolcim wehrt sich gegen Vorwurf der Terrorfinanzierung

Der Zementkonzern hat Einsprache gegen die Ermittlungen der französischen Justiz eingereicht– obwohl er Schutz- und Lösegeldzahlungen in Syrien einräumte.

Hat mit Terrorgruppen kollaboriert: Zementfabrik von Lafarge im syrischen Jalabiya. Foto: AFP
Hat mit Terrorgruppen kollaboriert: Zementfabrik von Lafarge im syrischen Jalabiya. Foto: AFP

Neue Wende in der Affäre rund um Schutz- und Lösegeldzahlungen an terroristische Gruppierungen in Syrien: Der weltgrösste Zementkonzern LafargeHolcim, der 2015 aus der Fusion der französischen Lafarge mit der schweizerischen Holcim hervorging, hat in der letzten Dezemberwoche bei der Untersuchungskammer des Pariser Appellationsgerichts Einsprache gegen das Ermittlungsverfahren der französischen Justizbehörden eingereicht. Das bestätigt Sprecher Eike Christian Meuter: «Wir sind der Auffassung, dass die gegenüber Lafarge SA vorgebrachten Anschuldigungen nicht den Verantwortlichkeiten der Gesellschaft entsprechen, und haben dagegen Ende letzten Jahres Rechtsmittel eingelegt.»

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