«Mountainbiker haben hier gar nichts zu suchen»

Die Reaktionen der Leser.

Auf gewissen Routen kommen sich Mountainbiker und Wanderer in die Quere. Foto: Swiss Image

Auf gewissen Routen kommen sich Mountainbiker und Wanderer in die Quere. Foto: Swiss Image

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

«Unsere liebsten Velorouten in der Schweiz»
SonntagsZeitung vom 30. 4. 2017

Toller Vorschlag, den Andreas Tobler da macht. Seine Rheinfallroute führt in weiten Teilen über schmale Wege, auf denen sich Wanderer in Einerkolonne bewegen müssen. Da haben darum Mountainbiker gar nichts zu suchen. Sie stören nicht nur, sie sind sogar gefährlich. Karl Hotz, Beringen SH

«Zuwanderung steigt, und Blocher gibt Gas»
SonntagsZeitung vom 30. 4. 2017

Meine besondere Wertschätzung und Dankbarkeit gilt derzeit Christoph Blocher, der sich nicht entmutigen lässt, sondern ebenso klug wie hartnäckig einen Befreiungsschlag vorbereitet. Wenn wir lesen, dass sogar bei der mehrheitlich dem Bund gehörenden Swisscom laufend schweizerische durch ausländische Arbeitskräfte abgelöst werden, regt sich die Empörung, aber auch leise Zuversicht im Hinblick auf die geplante Volksinitiative. Daniel A. Cuny, Basel

Ich traute meinen Augen heute nicht, als ich in der SonntagsZeitung las: «Zuwanderung steigt wieder. Vor allem Ausländer von ausserhalb der EU finden Jobs und verdrängen Schweizer Arbeitnehmer.» Unglaublich, zum ersten Mal schreibt die SonntagsZeitung, dass Ausländer Schweizer Arbeitnehmer verdrängen würden. Was jahrelang negiert und bestritten wurde, wird jetzt eingeräumt. Hat hier ein Umdenken stattgefunden, oder hat der Einfluss der Polit- und Wirtschaftseliten nachgelassen? Nach dieser Einsicht kann es nur besser werden. Jetzt sind Lösungen gefragt, aber nicht Lösungen zugunsten der Lohndrücker, sondern zugunsten der hiesigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Eigentlich ein Thema der Linken, aber die richtigen Lösungen haben die Rechten, das Aufkündigen der Personenfreizügigkeit. Es wird höchste Zeit. Andreas Ungricht, Basel

«Arzneimittel sollen benotet werden»
SonntagsZeitung vom 30. 4. 2017

Der generelle Wirk- und Verträglichkeitsnachweis eines Arzneimittels gegenüber Placebo ist das eine. Wichtig für Patient und Arzt ist aber vor allem die zweckmässige, individuell abgestimmte Verordnung eines Medikaments, damit dieses die optimale Wirkung entfalten kann und die Kosteneffizienz gewahrt wird. Eine Benotung der Arzneimittel muss neben der medizinisch-wissenschaftlich evidenzbasierten Studienwirksamkeit deshalb stets die medizinische Zweckmässigkeit im breiten Praxis- und Klinikalltag miteinbeziehen. Diese beiden WZW-Kriterien gemäss Krankenversicherungsgesetz bilden die ökonomisch kosteneffiziente Grundlage für die Preisbestimmung und Preisüberprüfung und somit der Wirtschaftlichkeit jeden Medikamentes, des dritten eingeforderten WZW-Kriteriums. Nur eine medizinische Versorgungsforschung mit Optimierung von Indikation und Outcome ist dazu in der Lage. Die propagierte isolierte Benotung der Wirksamkeit nur auf Studiendaten für sich isoliert ist deshalb nicht zielführend. Andreas Keusch, Pfäffikon SZ

«Der Faktencheck zum Energiegesetz»
SonntagsZeitung vom 30. 4. 2017

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden an die Urne gerufen, um über ein Gesetz abzustimmen, das beinahe einer Mogelpackung gleicht. Einmal mehr wird versucht, dem Souverän eine gesetzliche Wundertüte schmackhaft zu machen und diese absegnen zu lassen. So wie die damalige Abstimmung über das Krankenversicherungsgesetz soll wieder ein Reinfall produziert werden. Johannes Schüpbach, Münsingen BE

Erfolg wird von Herrn Müller hier im Faktencheck mit einem starken Fokus auf dem unverhältnismässigen Wohlstand bestimmter Bevölkerungsgruppen der Schweiz beschrieben. Erfolg für die Schweiz bedeutet aber mehr Wertschöpfung im Inland und nicht finanzieller Gewinn für die Öl- und Atomlobby. Erfolg meint auch, den Klima- und Umweltschutz zu stärken und nicht länger in fossile Energieträger zu investieren, sodass auch unsere Zukunft noch profitieren kann. Import macht abhängig. Wertschöpfung im Inland hingegen ist ein Gewinn für das lokale Gewerbe und die Bevölkerung. Lucia Oppermann, Oberdorf NW

Wer es genau wissen will, was in Sachen Energie im Jahr 2050 gehen wird oder nicht, ist entweder ein Laferi oder ein Lügner. Angesichts der unabwendbaren Klimaveränderungen ist die Devise «Alles ist machbar» definitiv ein lupenreiner Blödsinn. Grossartig auf den Putz hauen, wie es beispielsweise Gegner vom Energiegesetz machen, löst für uns alle keine Probleme. Die Energiestrategie 2050 kann und will nicht das perfekte Ei des Kolumbus sein. Losgelöst von Details und Haarspaltereien, heisst ihre Botschaft schlicht und einfach: Die Klimaveränderung findet statt. Wenn wir mit Vollgas, Vollkohle, Voll­öl und Vollstrom immer noch mehr und noch mehr wollen, verändert sich das Klima noch schneller. Deshalb: achtsam bremsen und umsichtig weiterfahren. Also: Ja zum Energiegesetz. Ueli Keller, Allschwil BL

Die Aussage von Irene Aegerter mag wohl richtig sein. Es ist auch naheliegend, dass sie Subventionen an die dezentrale Konkurrenz nicht mag. Aber weltweit betrugen die Subventionen für den Konsum fossiler Energieträger laut IEA World Energy Outlook 2014 rund 548 Milliarden US-Dollar – rund das Fünffache der globalen Subventionen für erneuerbare Energieträger (Jahr 2013). Bei Einbeziehung vieler umweltrelevanter Kosten liegt der Wert fossiler Subventionen nach Berechnungen des IWF (Internationaler Währungsfonds) gar bei 5300 Milliarden US-Dollar. Würde man auch nur einen Teil dieser externen Kosten in den Marktpreis einbeziehen, könnten sich Förderungen für erneuerbare Energie beziehungsweise Energieeffizienz stark reduzieren respektive gänzlich erübrigen. Ich glaube nicht, dass dies in der Schweiz diametral anders ist. Wir haben die beste Chance, als Land mehr oder weniger energieautark zu werden. Technisch ist es möglich, strukturell ist es mehr als revolutionär. Niccolo Zaccaron, Thun BE

«Mit Geld fängt man Mäuse»
SonntagsZeitung vom 30. 4. 2017

Maikäfer, Mäuse und Weinbergschnecken wurden in meiner Jugend von vielen Kindern und Erwachsenen gesammelt. Die Maikäfer musste man mit heissem Wasser übergiessen, die Schnecken wurden über ein Sieb gerollt. Dort fielen jene durch, die zu klein für den Teller waren. In der Sekundarschule hielt einer unserer Lehrer Schlangen, dazu brauchte er Frösche und Mäuse, die wir gegen Bezahlung anlieferten. Zum Glück ist heute das Angebot an gesammelten Tieren kleiner, in der Schweiz beschränkt es sich wohl nur noch auf Mäuse. Nach dem Krieg litt auch Vietnam unter einer grossen Mäuseplage. Darauf bezahlten die Amerikaner für Mäuseschwänze eine Prämie. Bald staunten diese über die fleissigen Vietnamesen und die grosse Anzahl gefangener Mäuse, bis sie merkten, dass Mäuse einfach gezüchtet werden können. Ob sich die Zucht auch in Sennwald lohnen würde? Claude Ferrari, Scherzingen TG

Die Jagd wird oft durch sehr fragwürdige und umstrittene Argumente wie Bestandesregelung und Erhalt der Biodiversität legitimiert. Für die meisten Jäger hingegen ist das Jagen ein Freizeitsport, ein Hobby, welches sie mit grosser Passion und Freude ausüben. So beschreibt auch der Gemeindepräsident Peter Kindler das Jagen und Töten von Mäusen als «Frööd» («Freude»). Das Tragische an der Sache ist, dass dieses Gedankengut den Kindern vorgelebt wird. So lernen sie, mit «Frööd» zu töten und dafür noch belohnt zu werden. Ich denke, wir sollten den Kindern einen möglichst respektvollen, achtsamen und liebevollen Umgang mit allen unseren Mitgeschöpfen vorleben. Nur so können sie mit grosser «Frööd» und Demut die Einzigartigkeit und das Wunder des Lebens entdecken. Giancarlo Snaidero-Fürst, Münchenstein BL

«Die heimlichen Stars unter den Heftli»
SonntagsZeitung vom 30. 4. 2017

Schon vor 80 Jahren sang ich im Kindergarten als Kind unter Kindern: «Machet auf das Tor, es kommt ein goldener Wagen, wer sitzt darin? Ein Mann mit goldenen Haaren.» Der Märchenprinz oder die Märchenprinzessin wurden damit willkommen geheissen. Fernsehfilme bringen uns solche heimlich erwünschten Besucher in das Wohnzimmer. Da sich diese Leute real bewegen, kommen sie auf uns zu, werden aber auch wieder zurückgenommen. Nicht so, vor allem auf der Frontseite der Heftli. Dort bleiben die Prinzen und Prinzessinnen, kunstgerecht retuschiert und platziert, umso länger erhalten. Siegfried Schmalzried, Zollikerberg ZH

«Vom Fussballer zum Jihadisten»
SonntagsZeitung vom 30.4.2017

Junge Leute radikalisieren sich und schliessen sich den Jihadisten an, krepieren dann vielleicht im «heiligen Krieg». Wenn von den verführten Jungen die Rede ist, müsste auch über die Schweizer Kriegsmaterialexporte in den Nahen Osten gesprochen werden, auch nach der Türkei. Die Türkei, Katar und Saudiarabien unterstützen schon lange die Islamisten. Über die Türkei konnten Jihadisten ungehindert nach Syrien gelangen. In Syrien wollten die USA und Grossbritannien einen Regimewechsel, wie im Irak und in Libyen. An kriegführende Staaten darf nach der Kriegsmaterialverordnung kein Kriegsmaterial geliefert werden. Auch nicht an Saudiarabien, das im Jemenkrieg führt, und ebenfalls nicht an Nato-Staaten, die im Irak, in Syrien und in Afghanistan im Krieg stehen. Das könnte die SonntagsZeitung auch einmal ausführlich professionell dokumentieren. Auch die Anlage von Geldern durch die Nationalbank, die Grossbanken und unsere Pensionskassen in Firmen, die Rüstungsgüter produzieren, sogar Atombomben, Streubomben und Antipersonenminen, wäre ein Thema für die SonntagsZeitung. Heinrich Frei, Zürich

«Trallala, der 1. Mai ist da»
SonntagsZeitung vom 30.4.2017

Der spöttische Artikel von Redaktionsleiter Kunz ist für mich eine Provokation. Ja, es stimmt, der 1.-Mai-Umzug und das 1.-Mai-Fest werden von Leuten missbraucht, welche die Anliegen der Gewerkschaften und vieler Linker nicht teilen oder diesen Anliegen sogar entgegenstehen. Wer aber aus diesem Grund meint, heute sei ein Einstehen für Veränderungen in Politik und Arbeitswelt am 1. Mai unnötig – weil ja alles so wunderbar eingerichtet sei – ist naiv. Wer nur schon die SonntagsZeitung liest, erkennt, dass in vielen Bereichen ein dringender und riesiger Handlungsbedarf besteht. Viele Männer und Frauen können sich nicht zu den «glücklichsten Schweizer Arbeitnehmern» zählen. Sie sind nämlich damit befasst, ihr tägliches Leben mit einem kleinen Lohn zu organisieren. Krankenkassenprämie, Krippenplatz, Mietzins und unsicherer Arbeitsplatz sind hier einige typische Schwierigkeiten. Auch in der reichen Schweiz finden sich viele prekäre Arbeitsplätze, zum Beispiel in Detailhandel, Pflege und Reinigung. Junge Leute werden in Praktikumsstellen ausgenutzt, ältere Menschen versuchen vergeblich, eine Anstellung zu finden. Im Kampf um Macht, Ressourcen und Profite toben Kriege, Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Wer nun den meisten Teilnehmenden an den 1.-Mai-Veranstaltungen unterstellt, sich nicht aus redlichen Gründen zu beteiligen, betrachtet die Welt aus einer sonderbaren Perspektive und trägt mit Sicherheit selber nichts dazu bei, dass in unserer Welt etwas besser wird. Beat Keller, Bremgarten AG

Der Einsatz der Sicherheitskräfte ist/war unangemessen. Mit gewohnter Regelmässigkeit und gleichlautender Wortwahl lehnen alle Seiten die Gewaltanwendung total ab. Die linke Seite jedoch nur verbal, mit gewissem Verständnis für allfällige Ausnahmen, sogar mit Verständnis für die Art der Ausübung durch die Chaoten. Das Vermummungsverbot zum Beispiel kann man nicht durchsetzen, ohne eine Eskalation zu riskieren (sie verbergen sich mitten unter friedlichen Demonstranten, die das zulassen). Sachbeschädigungen sind bedauerlich, jedoch versichert, oder? Die andere Seite, auch verbal, wird – eher zu Unrecht – die zu geringe Präsenz und Konsequenz der Sicherheitskräfte bemängeln. Sie schafft es bei den gegebenen Mehrheitsverhältnissen im Parlament und der Exekutive nicht, der Polizei die gesetzlichen Voraussetzungen, die personelle Ausstattung und die technischen Instrumente zu geben, die Möglichkeiten der Überwachung und Identifikation von Tätern zu verbessern. Vorschlag für den 1. Mai 2018: Die Stadtpolizei verzichtet auf den Sondereinsatz und Verstärkungen durch die Kantonspolizei. Sie widmet sich ihren gewohnten Aufgaben: Verkehr, Diebstahl, Schlägerei. Mit dem Wegfall von Provokationen durch Hundertschaften in Vollmontur und bereitstehenden Wasserwerfern haben Chaoten keinen Anlass, auszurasten, Schaufenster zu zertrümmern und Container anzuzünden. Personenschäden entstehen schlimmstenfalls durch Gedränge oder durch zu viel Alkoholkonsum. Falls es dann doch Scherben geben sollte: Der Veranstalter haftet und erhält die Rechnungen, nicht der Einzeltäter, dem ohnehin nichts zu beweisen ist. Werner Schneiter, Zürich

«Thomas Minder will den Ausgleichsfonds der AHV zu mehr Transparenz zwingen»
SonntagsZeitung vom 30.4.2017

Ständerat Minders Plan, mehr Transparenz beim Abstimmungsverhalten des AHV-Fonds an Generalversammlungen von Finanzinstituten zu fordern, kommt bei mir gut an. Noch löblicher wäre es, wenn er das Gleiche von den Pensionskassen forderte. Diese vertreten das x-Fache «unserer Gelder», verglichen mit dem AHV-Ausgleichsfonds. Minder wird jedoch bei den PK auf noch mehr Granit beissen als beim AHV-Fonds. Franz Baumann, Kriens LU

«Sparen auf dem Rücken der Kinder»
SonntagsZeitung vom 30.4.2017

Es ist meines Erachtens ein Armutszeugnis, wenn Armut, insbesondere Kinderarmut, so definiert wird, wie heute es in der SonntagsZeitung dargestellt wird! Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich lese, wie arm Kinder zum Beispiel in Griechenland sind, die sich den Wunsch nach einem ferngesteuerten Auto, einem Computerspiel, einer Barbiepuppe nicht erfüllen können! So etwas nur zu erwähnen, in einer Zeit, wo die halbe Menschheit auf der Flucht ist, grenzt an Wahnsinn, Dummheit oder Realitätsverlust! Arm ist derjenige, dem alles erfüllt wird. Sehr schnell werden Kinderwünsche zu Erwachsenenwünschen, und wie diese aussehen, erlebt man in unserer aufgeblasenen Gesellschaft, die tagtäglich ihre überrissenen Wünsche erfüllt und Schulden macht! Es schadet bestimmt nicht, wenn Kinder zu Hause lernen, dass das Leben nicht nur für alle aus Wunscherfüllung besteht! Wenn Eltern ihre Jungen zur Enthaltsamkeit erziehen und ihnen anstelle von Barbiepuppen die Natur mit ihren vielen Schätzen zu Herz und Augen führen würden, müsste sich kein Kind und kein Erwachsener als arm bezeichnen! Früher Verzicht bringt Gewinn, vielleicht nicht in Lottomillionen, aber an Kreativität und Selbstbewusstsein! Beatrice Landert, Zollikerberg ZH

«Grillen wir künftig nur noch Heuschrecken?»
SonntagsZeitung vom 30.4.2017

Warum wollen wir Menschen bloss Tiere essen, die wir mühsam durch Pflanzennahrung gemästet haben? Logischer wäre doch, ohne Kalorienverlust gleich die Pflanzen direkt zu essen. Gezüchtete essbare Insekten brauchen nämlich hochwertiges und hygienisch einwandfreies Futter, nicht Abfall. Und wenn auch durch diesen Umweg über das Tier bei Insekten nur noch 50 Prozent und nicht wie bei der Fleischproduktion 90 Prozent der Kalorien verloren gehen, der Insektenkonsum ist doch schlichtweg nicht nötig. Denn da wäre vor allem auch noch ein ethischer Aspekt: Wahrscheinlich sind Insekten zwar tatsächlich nicht so leidensfähig wie höher entwickelte Tiere. Aber ein Leben in Insektenfarmen zu Millionen auf engstem Raum ist sicher auch für sie völlig unnatürlich und belastend. Und Tiere – selbst Insekten – sind nun einfach keine seelenlosen Waren, über die man rücksichtslos verfügen kann. Direktkonsum pflanzlicher Nahrung wäre ein wirksames Mittel gegen Tierleid, gegen den Welthunger und – wie immer klarer erkennbar – gegen den Klimawandel.
Renato Werndli, Eichberg SG

«Wie Ameisen zu Einzelgängern werden»
SonntagsZeitung vom 30.4.2017

Haben unsere Wissenschaftler eigentlich nichts anderes zu tun, als Ameisen gentechnisch zu verändern? Ich bin ja dafür, dass Forscher auch mal etwas Gutes erforschen können, um den Menschen zu helfen; aber bitte, warum sollten Ameisen zu Einzelgängern werden? Über Jahrtausende gilt das Ameisenvolk als stark und arbeitsam, und nun sollen Ameisen gentechnisch verändert werden? Für solche Projekte werden Millionen ausgegeben, lassen wir doch die Insekten so leben, wie sie das seit Jahrtausenden gewohnt sind, und helfen wir der verarmten, unterjochten, ausgehungerten Bevölkerung von vielen Ländern dieser Erde zu einem besseren Leben. Forschen, um der Menschheit ihr Menschsein zurückzugeben, aber nicht, um den Ameisen ihr Gehirn zu verändern! Susanna Geser, Biel BE

«Genuss ohne schlechtes Gewissen»
SonntagsZeitung vom 30.4.2017

Der ganzheitliche Ansatz zur Beratung von Gewichtsproblemen ist lediglich zu 50 Prozent erfüllt, geht es doch bei Gewichtsproblemen vor allem um die Energiebilanz! Die (regelmässige) Bewegung respektive der Bewegungsmangel als immerhin grösster Risikofaktor wird (leider!) nicht erwähnt. Fritz Bebie, Fitnessberater, Erlenbach ZH

Erstellt: 06.05.2017, 19:35 Uhr

Schreiben Sie uns

Senden Sie eine E-Mail an SonntagsZeitung. Leserbriefe werden nur mit vollständiger E-Mail-Adresse akzeptiert. Die Briefe können online oder in der gedruckten Ausgabe veröffentlicht werden.

Redaktionsschluss ist jeweils am Mittwoch, 12 Uhr. Leserbriefe müssen sich auf Artikel beziehen.

Die Redaktion entscheidet über Auswahl und Kürzungen. ­Korrespondenz darüber ­wird keine geführt.

Sie finden uns auch auf Facebook, Instagram und Twitter

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Weiterbildung

Lehrstellen

Sich zu bewerben heisst für sich werben

Blogs

Mamablog Papa rettet das Klima

Private View Blösse unter dem Hammer

Die Welt in Bildern

Ganz schön hart: Zwei Männer trainieren am Strand von Vina del Mar in Chile (19. September 2017).
(Bild: Rodrigo Garrido) Mehr...