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«Die Rentner sind offensichtlich kein Thema»

Die Reaktionen der Leser.

«Die Krankenkassenprämien gehören in den Warenkorb»: Zwei Rentner beim gemeinsamen Frühstück. Bild: Esther Michel
«Die Krankenkassenprämien gehören in den Warenkorb»: Zwei Rentner beim gemeinsamen Frühstück. Bild: Esther Michel

Bürgerlicher Schulterschluss für kleine AHV-Reform

SonntagsZeitung vom 15. Oktober 2017

Ganz gleich, was die Parteien diskutieren, ob ein «Reförmchen» oder eine «Reform» der AHV, die heutigen Rentner sind dabei offensichtlich kein Thema. Es kann doch nicht sein, dass die jetzigen AHV-Renten angesichts ständig steigender Krankenkassenprämien stagnieren, zum Beispiel eine Nullrunde 2017! Die Krankenkassenprämien gehören in den Warenkorb, nach dem die jährliche Teuerung berechnet wird und damit die Möglichkeit besteht, die AHV-Renten alle 2 Jahre anzupassen.Michael Stoll, Luzern

«Ja, beim Frühstück sprechen wir über Algorithmen»

SonntagsZeitung vom 15. Oktober 2017

«Wenn intelligente Maschinen mehr Jobs übernehmen, dann kann die Menschheit ein bisschen weniger arbeiten. Wäre das so schlimm?» Nicht unbedingt. Aber dann sollten diese Jobs, wie menschliche Arbeit, auch versteuert werden und Sozialbeiträge abwerfen. Sonst geht mit der Zeit die Rechnung gar nicht mehr auf, Konkurrenzfähigkeit hin oder her.Francine Bobillier, Laufenburg AG

Becker braucht mehr als ein Break

SonntagsZeitung vom 15. Oktober 2017

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. (Wird Wilhelm Busch oder Bert Brecht zugeschrieben. Auf jeden Fall mit B. beginnend, wie Becker.) Boris Becker, das ist eine dreiste «Gaunerkomödie» in fünf Sätzen. Mercedes ist noch «rechtzeitig» ein Break und Matchgewinn gelungen. (Wird im Artikel nicht erwähnt.) Andere Gläubiger stehen ohne Punkte da. Winner sind nicht absehbar. Sein – bezahlter? – Anwalt versucht sich in Assen. Schafft aber nur lausige, beckernde Doppelfehler. Aufschlagverlust.Heino Petersen, Wabern BE

Der Aletsch braucht keine Unesco

SonntagsZeitung vom 15. Oktober 2017

Endlich, endlich jemand, der Klartext redet. Wie Sie sagen, werden immer nur Resolutionen gegen Israel ausgesprochen! Ebenfalls eine Wohltat war die Rede vom palästinensischen Dissident Mosab Hassan Yousef, Sohn eines Hamas-Mitbegründers vor dem Menschenrechtsrat, der von 11. bis 29. September 2017 tagte. Ich zitiere aus dem Kommentar von «Lizas Welt»: «Vor dem UN-Menschenrechtsrat hat der palästinensische Dissident Mosab Hassan Yousef, Sohn eines Hamas-Mitbegründers, eine denkwürdige Rede gehalten. Darin griff er die palästinensischen Repräsentanten scharf an, sprach ihnen die Legitimation ab und pulverisierte ihr antiisraelisches Opfernarrativ. Das liess die arabischen Delegierten im Rat, die vorher einmal mehr verbal gegen den jüdischen Staat zu Felde gezogen waren, perplex zurück.» Es wäre zu hoffen, dass auch unser Bundesrat endlich Klartext reden würde!Bruno Lüber, Winterthur ZH

Die andere Sicht von Peter Schneider

SonntagsZeitung vom 15. Oktober 2017

Beim Lesen der SonntagsZeitung hat mich das Bild «Die andere Sicht von Peter Schneider» sehr irritiert. Wieder wird die Weiblichkeit der Frau als Mittel zum Zweck und Objekt dargestellt. Umso mehr überrascht es mich, dass so was publiziert wird, da nur einige Seiten später der Artikel «Unser aller Harvey» erscheint, der mir sehr gefallen hat und der in einer wahrheitsgetreuen Sichtweise auf dieses Problem hinweist.Francesca Friciello Ballmer, Ormalingen BL

Vieles ist eine Kopfsache

SonntagsZeitung vom 15. Oktober 2017

Ja, die Barrage-Spiele werden wohl hauptsächlich mental entschieden. Man darf nicht vergessen, dass die Schweiz in einer der leichtesten Gruppen der WM-Qualifikation überhaupt war. Portugal, immerhin der amtierende Europameister, hat die Nase, schon vom «Spielermaterial» her, deutlich vorne. Und daher werden die beiden Barrage-Spiele tatsächlich eher mit dem Kopf als mit den Füssen entschieden. Ich drücke der Schweiz jedenfalls beide Daumen.Hanspeter Schmutz, Basel

Populismus scheitert. Immer

SonntagsZeitung vom 15. Oktober 2017

Man muss kein Fachmann sein, um zu erkennen, dass hier Ideologie als Wissenschaft präsentiert wird. Neoliberalismus ist auch Wirtschaftspopulismus. Wenn stipuliert wird, dass Populismus die Wirtschaftsgesetze verkenne, dann wird verschwiegen, dass Wirtschaftsgesetze keine Naturgesetze sind. Neoliberalismus will keine staatlichen Eingriffe. Deshalb dürfen Banken in Katalonien sofort wegziehen, wenn sie politische Einmischung fürchten. Herrschen also neoliberale Wirtschaftsgesetze, können sich lokale Demokratien nicht schützen. Das war in der Efta anders. Die Wirtschaftsgesetze der Efta erlaubten staatliche Eingriffe und verunmöglichten Kapitalflucht.Ivo Muri, Sursee LU

Unser aller Harvey

SonntagsZeitung vom 15. Oktober 2017

Allen Ernstes, sind das die starken, hochgelobten und erfolgreichen Feministinnen der Gegenwart, die aus Habgier und Geltungssucht mit einem Kotzbrocken aus dem Hollywood-Zirkus unter eine Decke kriechen. Besser sind die Männer, die das wussten oder gar beteiligt waren, auch nicht. Warum man solchen Monster noch eine Plattform gibt, ist mir ein Rätsel. Jetzt, wo das offenbar nach Jahren endlich an die Öffentlichkeit kommt, kommen aus allen Richtungen die Feiglinge wieder an die Oberfläche, um sich auf dem roten Teppich als mutige Frauen und Männer, denen Böses widerfahren war, feiern zu lassen. Wo Aas herum liegt, sind die Hyänen und Geier nicht mehr weit. Widerlich, einfach nur widerlich.Willy Widmer, Basel

Und das Pony bläst die Kerzen aus

SonntagsZeitung vom 15. Oktober 2017

Kinder können sich nicht gegen diese Überforderungen wehren, sie können auch noch keine Überlegungen machen, ob das alles gut oder schädlich ist für sie, eines ist aber sicher, dass ein solcher Kult dem Sprössling nicht guttut. Ich stellte an Geburtstagen einen Koffer Erwachsenenkleider mit Schuhen, Hüten, Schminkutensilien zur Verfügung. Mit roten Wangen, strahlenden Augen schwärmten alle ohne Ausnahme vom tollen Geburtstag. Das Einfachste hat heute keinen Platz mehr, weil die Fantasie und der normale Menschenverstand abhandengekommen sind.Beatrice Landert, Zollikerberg ZH

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