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Was der «Lozärner» von den Chinesen hält

In der Stadt der Kapellbrücke und des Löwendenkmals wächst der Unmut über 25'000 Besucher pro Tag.

Chris Winteler
Das liebste Sujet in der beliebtesten Schweizer Stadt: Die Kapellbrücke, wo sich die Touristen schon am Morgen stauen.
Das liebste Sujet in der beliebtesten Schweizer Stadt: Die Kapellbrücke, wo sich die Touristen schon am Morgen stauen.
Stefano Schröter
Shoppen strengt an: Zeit für einen Powernap.
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Stefano Schröter
Zwei, drei Stunden in der Stadt: Touristen aus Fernost.
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Stefano Schröter
Conrad Meier, Direktor des Grand Hotel Europe.
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Stefano Schröter
Christa Augsburger, Leiterin der Hotelfachschule.
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Stefano Schröter
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Stau auf der Kapellbrücke, morgens um zehn. Touristen aus aller Welt nehmen das Wahrzeichen Luzerns in Beschlag: Die einen posieren, die anderen drücken ab. Dazwischen schweben gefährlich die Selfiesticks. Nähme man zu viel Rücksicht auf die Hobbyfotografen, man käme nicht vom Fleck.

25'000 Touristen besuchen täglich die Stadt mit ihren 81'000 Einwohnern. Die Grenze des Erträglichen sei definitiv erreicht, finden viele Luzernerinnen und Luzerner. Von der weltberühmten Holzbrücke, dem meistfotografierten Bauwerk der Schweiz, halten sie sich fern, lieber machen sie einen Umweg. Manche Luzerner meiden die Altstadt an schönen Sommertagen, und sie bedauern, dass «ihre» pittoresken Gassen und geschichtsträchtigen Gebäude zur touristischen Kulisse verkommen. Und die Bewohner des historischen Quartiers? Eine ältere Frau, die seit Jahrzehnten am Kornmarkt lebt, sagt stellvertretend für viele: «Ich fühle mich fremd in der eigenen Stadt.»

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