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«Man redet über die Schweiz – alles gehe hier viel zu langsam»

Bundesanwalt Michael Lauber will eine Gesetzesänderung nach US-Vorbild: Fehlbare Konzerne sollen mit Strafzahlungen einem Prozess entkommen.

«Ein Deal würde nichts daran ändern, dass wir die Verantwortlichen verfolgen können»: Michael Lauber. Video: SDA/Tamedia/Andreas Frei

Die Schweiz gerät bei Ermittlungen gegen Konzerne international ins Hintertreffen. Die Verfahren dauern zu lange, die Bussen sind tief, oft werden Ermittlungen gar eingestellt, weil der Nachweis einer Schuld bei Firmen schwierig ist. Jetzt sucht Bundesanwalt Michael Lauber mit einem Gesetzesvorschlag für das Parlament einen Ausweg aus der Misere: Er will Firmen zu besseren Geschäftspraktiken zwingen, statt sie zu bestrafen.

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