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Abramowitsch wollte in die Schweiz ziehen, aber ...

Ein Gericht hat verboten, über die brisanten Hintergründe der Pläne für den Umzug des Oligarchen und Chelsea-Besitzers zu berichten.

Thomas Knellwolf, Marie Parvex, Oliver Zihlmann
Sein erstes Geld verdiente er mit der Herstellung von Plastikspielzeug. Richtig reich wurde Abramowitsch danach mit dem Handel mit Erdöl mit dem Kauf des Ölkonzerns «Sibneft» und schliesslich mit dessen Verkauf an Gazprom.
Sein erstes Geld verdiente er mit der Herstellung von Plastikspielzeug. Richtig reich wurde Abramowitsch danach mit dem Handel mit Erdöl mit dem Kauf des Ölkonzerns «Sibneft» und schliesslich mit dessen Verkauf an Gazprom.
Matthew Childs (Action Images)
Abramowitsch liebt das Meer. Für den Aufenthalt auf dem Wasser hat er sich in den vergangenen 15 Jahren fünf Jachten angeschafft, mit einem Gesamtwert von etwa 1,5 Milliarden Franken. Mindestens zwei davon hat er wieder verkauft. Sein ganzer Stolz ist die «Eclipse», die zweitlängste Jacht der Welt. Von dort kann er mit einem seiner Helikopter an Land fliegen.
Abramowitsch liebt das Meer. Für den Aufenthalt auf dem Wasser hat er sich in den vergangenen 15 Jahren fünf Jachten angeschafft, mit einem Gesamtwert von etwa 1,5 Milliarden Franken. Mindestens zwei davon hat er wieder verkauft. Sein ganzer Stolz ist die «Eclipse», die zweitlängste Jacht der Welt. Von dort kann er mit einem seiner Helikopter an Land fliegen.
Sebastien Nogier
Er brauche eine neue Herausforderung. So erklärte Abramowitsch 2003 den Kauf des Londoner Fussballclubs Chelsea. Seither investierte der Russe Milliarden in seinen Verein und machte ihn zu einem der wertvollsten Fussballclubs der Welt. Nun ist ein Stadion-Neubau geplant. Abramowitsch selbst ist häufig bei den Spielen zu sehen. Abramowitsch spielte auch eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Bewerbung Russlands für die Austragung der WM 2018. Im Bild: Abramowitsch und Didier Drogba feiern den CHampions-League-Sieg 2012 gegen Bayern München.
Er brauche eine neue Herausforderung. So erklärte Abramowitsch 2003 den Kauf des Londoner Fussballclubs Chelsea. Seither investierte der Russe Milliarden in seinen Verein und machte ihn zu einem der wertvollsten Fussballclubs der Welt. Nun ist ein Stadion-Neubau geplant. Abramowitsch selbst ist häufig bei den Spielen zu sehen. Abramowitsch spielte auch eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Bewerbung Russlands für die Austragung der WM 2018. Im Bild: Abramowitsch und Didier Drogba feiern den CHampions-League-Sieg 2012 gegen Bayern München.
Michaela Rehle, Reuters
Abramowitsch liess sich nach vier Jahren scheiden und heiratete die Aeroflot-Stewardess Irina. Das Paar bekam fünf Kinder und Irina nach der Scheidung 2007 angeblich 300 Millionen Dollar.
Abramowitsch liess sich nach vier Jahren scheiden und heiratete die Aeroflot-Stewardess Irina. Das Paar bekam fünf Kinder und Irina nach der Scheidung 2007 angeblich 300 Millionen Dollar.
Nicolas Asfouri, AFP
Ehefrau Nummer drei war Darja. Mit ihr hat Abramowitsch zwei Kinder. Die Ehe ging im Sommer 2017 zu Bruch. Wie viel Darja vom Vermögen ihres Mannes bekommt, ist unbekannt.
Ehefrau Nummer drei war Darja. Mit ihr hat Abramowitsch zwei Kinder. Die Ehe ging im Sommer 2017 zu Bruch. Wie viel Darja vom Vermögen ihres Mannes bekommt, ist unbekannt.
Team Boyko, Getty Images
Mit anderen Oligarchen ist Abramowitsch heute im Reinen. Böse Worte kommen von gefeuerten Trainern und Managern des FC Chelsea. Sie werfen dem Clubbesitzer Abramowitsch diktatorisches Verhalten vor.
Mit anderen Oligarchen ist Abramowitsch heute im Reinen. Böse Worte kommen von gefeuerten Trainern und Managern des FC Chelsea. Sie werfen dem Clubbesitzer Abramowitsch diktatorisches Verhalten vor.
Eddie Keogh, Reuters
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Roman Abramowitsch möchte in ein Dorf ziehen, in dem ausserhalb der winterlichen Hoch­saison nur wenige Tausend Menschen leben. Europas bekanntester Oligarch hegt schon länger den Wunsch, seinen Wohnsitz nach Verbier zu verlegen. Bereits im Sommer 2016 liess der heute 51-jährige Russe beim Kanton Wallis ein Gesuch für eine Aufenthalts­bewilligung deponieren. Rund ein Jahr lang hielt er es aufrecht. Dann zog er es plötzlich zurück.

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