Zum Hauptinhalt springen

«Ein bis zwei Prozent fahren zu ruppig»

Im öffentlichen Verkehr werden immer mehr Personen verletzt. Mit ein Grund ist die Überwachung der Chauffeure, die Verspätungen aufholen müssen.

Fahrt im Bus ist gefährlicher geworden: In den Jahren 2014 bis 2017 stieg die Zahl der verletzten und ge­töteten Buspassagiere um 10 Prozent.
Fahrt im Bus ist gefährlicher geworden: In den Jahren 2014 bis 2017 stieg die Zahl der verletzten und ge­töteten Buspassagiere um 10 Prozent.

Plötzlich wurde dem Postauto-Chauffeur schwarz vor den Augen. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, und der Gelenkbus krachte frontal in einen Baum. Der 60 Jahre alte Fahrer wurde hinter dem Steuer eingeklemmt, sodass die Rettungskräfte ihn befreien mussten. Auch sechs Fahrgäste wurden verletzt – drei von ihnen schwer. Der Unfall passierte am 2. Februar 2017 um 19.46 Uhr in der Stadt St. Gallen. Der Grund: medizinische Prob­leme des Chauffeurs. So steht es in der nationalen Ereignisdatenbank des Bundesamts für Verkehr.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.