Zum Hauptinhalt springen

Migros zahlt ihren Amigos-Lieferanten nur Taschengeld

Die Einkaufs-App Amigos wird kritisiert – diese schaffe wie Uber prekäre Arbeitsbedingungen.

So sieht es die Migros: Private gehen für Fremde einkaufen und haben Freude daran.
So sieht es die Migros: Private gehen für Fremde einkaufen und haben Freude daran.

Egal ob Tomaten, Senf oder Tampons. Hans* legt in seinen Einkaufskorb, was Fremde von ihm verlangen. Denn er ist ein Bringer. So nennt die Migros die Lieferanten ihres Onlineshops Amigos.

Via App können die Kunden des Detailhändlers Bestellungen aufgeben. Kauf und Lieferung übernehmen Private, die dafür 7.90 Franken für eine ­Tasche erhalten – jeder zusätzliche Migros-Sack bringt 2 Franken. Hans nimmt Aufträge jeweils ­innert weniger Sekunden an. Ist ein anderer Bringer schneller, erhält dieser den Zuschlag.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.