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«Das Verteidigungsdepartement erzählt nicht die Wahrheit»

Die Armee behauptet stets, der Zivildienst gefährde ihren Bestand. Dieser ist aber grösser als erlaubt. Das sorgt für Zündstoff.

Adrian Schmid
Über 140'000 Militärdienstpflichtige: Soldaten präsentieren sich während einer Vorführung am Besuchstag in Thun. Foto: Keystone
Über 140'000 Militärdienstpflichtige: Soldaten präsentieren sich während einer Vorführung am Besuchstag in Thun. Foto: Keystone

Der Vorwurf ist happig: «Das Verteidigungsdepartement erzählt nicht die Wahrheit», sagt SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf. Der Zivildienst gefährde die Bestände der Armee in keiner Weise. «Er wird zu Unrecht zum Sündenbock gemacht.»

Der Zivildienst befindet sich derzeitig in einem politischen Sturm. Der Zugang soll erschwert werden. Die Befürworter des Manövers – Bundesrat, Bürgerliche und Militär – glauben, dass wegen Abgängen zum Zivildienst ein Personalmangel bei der Armee droht.

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