«Neben dem Platz bin ich kein unangenehmer Mensch»

Stephan Lichtsteiner, der Captain des Nationalteams, erklärt seine Mentalität. Und glaubt, dass die Schweiz an der WM Freude machen wird.

«Ich war schon als Junior einer, der immer gewinnen wollte»: Stephan Lichtsteiner, 34. Foto: Paolo Dutto/13 Photo

«Ich war schon als Junior einer, der immer gewinnen wollte»: Stephan Lichtsteiner, 34. Foto: Paolo Dutto/13 Photo

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Wie kann man Ihnen eine Freude bereiten?
Ich bin wunschlos glücklich. ­Privat habe ich alles, sportlich auch.Und wenn mir doch einmal etwas fehlt, versuche ich es mir zu organi­sieren.

Dann wird es auch schwierig, Ihnen an einem Geburtstag ein Geschenk zu machen?
Ich mache mir nicht viel aus materiellen Geschenken, dafür geniesse ich solche besonderen Tage mit der Familie ausgiebig. Zeit mit ­meinen Liebsten zu verbringen, das ist für mich das schönste ­Geschenk überhaupt. Und ich weiss, dass es dann eine exzellente Torte gibt, die meine Frau ­selber macht. Einmal im Jahr kann ich mir das leisten. Ansonsten muss ich auf die Linie achten, mit 34 kann ich nicht einfach essen, was ich möchte, wenn ich weiterhin spielen will.

Machen Geld und Erfolg allein nicht wunschlos glücklich?
Das glaube ich nicht. Geld und Erfolg können einiges vereinfachen, aber das Glück hängt zum grössten Teil von einem positiven und liebevollen Umfeld ab. Meines ist intakt, die Menschen um mich ­herum verstehen mich. Sie sind auch in schwierigen Momenten für mich da. Und extrem wichtig ist natürlich die Gesundheit, über die man nur bis zu einem gewissen Punkt bestimmen kann, indem man auf sich und seinen Körper achtgibt und massvoll lebt. Aber kaufen kann man sie nicht.

Wann braucht Ihr Umfeld ­besonders viel Verständnis für Sie?
In Phasen, in denen es im Fussball um viel geht, also besonders von März bis Mai. Dann wird akzeptiert, wenn ich müde bin …

... und unausstehlich?
Nein, das nicht. Aber die Familie kann damit umgehen, wenn ich angespannt bin und ich einmal einen freien Nachmittag nicht für einen Ausflug mit den Kindern einsetze, sondern für die Regeneration und die mentale Vorbereitung auf die nächste Aufgabe.

Sie machen auch mit 34 nicht den Eindruck, müde zu sein. Was treibt Sie an, Ihre Karriere fortzusetzen?
Der Spass, die Lust, Fussball auf höchstem Niveau zu spielen. Ich spüre, dass ich pro Saison noch immer 25 bis 30 Spiele absolvieren kann. Es ist eine extreme Herausforderung, mich täglich zu beweisen und gegen jüngere Konkurrenten durchzusetzen. Wer jung ist, hat die Schnelligkeit in den Beinen. Der kommt ins Training, geht auf den Platz, alles fühlt sich gut an. Ab einem gewissen ­Alter funktioniert das nicht mehr einfach so. Aber es spornt mich an zu zeigen, dass ich es noch kann.

Dachten Sie noch nie: Jetzt ist gut, ich höre auf?
Nein. Zwei Jahre möchte ich mindestens noch anhängen. Wenn ich aber erste Signale des Körpers wahrnehme, reagiere ich und trete etwas kürzer. Ich möchte nach der Karriere immer noch aufrecht und schmerzfrei gehen können.

Nun setzen Sie Ihre Karriere in England fort, in einer physisch sehr anspruchsvollen Liga.
Die Belastung ist ähnlich hoch wie in Italien. Es ist ja nicht so, dass man in der Serie A nur herumsteht. Aber in England wird ein anderer Fussball gespielt, da hat man mehr Platz.

Was gab den Ausschlag ­zugunsten von Arsenal?
Die Ausstrahlung des Clubs, die Möglichkeit, die Karriere in einer der weltbesten Ligen fortzusetzen. Ich kann meine Erfahrung einbringen und mithelfen, dass Arsenal wieder in die Champions League zurückkehrt. Die Ausgangslage ist für mich eine ähnliche wie 2011, als ich zu Juventus kam.

Musste Granit Xhaka ­Überzeugungsarbeit leisten?
Nein. Wenn Arsenal kommt, wenn ich überzeugt bin vom Trainer und von der Qualität der Mannschaft, muss man bei mir keine weitere Überzeugungsarbeit leisten.

Was ist nach Arsenal? Wollen Sie Ihre Laufbahn dann ­gemächlich ausklingen lassen?
Dafür bin ich nicht der Typ.

Also keine letzte Saison bei GC, dem Club, bei dem Sie gross wurden?
Das ist schwer vorstellbar. Das hat mit den Erwartungen rundherum zu tun, aber auch mit meinen eigenen Ansprüchen. Schweizer Meister bin ich schon einmal geworden mit GC. Und die Perspektiven des Clubs sind schon nicht so rosig.

Und Sie hätten keinen Buffon, keinen Chiellini neben sich.
Je besser die Qualität der Einzelspieler, desto einfacher ist es, klar. Dafür ist bei Teams wie Juventus der Konkurrenzkampf um ein ­Zigfaches höher.

Wieso wollten Sie eigentlich weg aus Turin?
Ich habe zehn Jahre in Italien gespielt, 16 Titel gewonnen und mit Juventus zweimal den Champions-League-Final erreicht. Ich bin an einen Punkt gelangt, an dem ich gesagt habe: Ich brauche etwas Neues, ich will einen neuen Kick. Der Druck bei Juventus war langsam auch ermüdend. Und die Fans waren es gewohnt, dass wir Titel um Titel holen. Es wurde immer schwieriger, den Ansprüchen zu genügen. Mit Juve habe ich ­Geschichte geschrieben, und wir werden als Legenden gefeiert. Aber für mich ist der Zeitpunkt gekommen, die Komfortzone zu ver­lassen und mich in einem neuen Club nochmals durchzubeissen.

Wie macht sich der ­Erfolgsdruck bemerkbar?
Es ist der Druck, den ich mir vor allem selber mache, weil ich den Titel unbedingt holen will. Ich wollte immer noch besser werden. Aber irgendwann sind die eigenen Emotionen nicht mehr die gleichen, wenn man etwas gewonnen hat: zweimal singen, nach Hause ­fahren – und daran denken, wie wir uns den nächsten Pokal sichern können. Ich erinnere mich an den Tag, als wir 2017 zum sechsten Mal in Serie Meister wurden und damit für eine Premiere sorgten. Der Match wurde um 15 Uhr angepfiffen, um 18 Uhr bekamen wir die Trophäe, um 22 Uhr sass ich daheim auf dem Balkon und rauchte eine Meisterzigarre. Das wars.

«Mit Juve habe ich Geschichte
geschrieben.»

Ihnen geht es also um ­Emotionen?
Ja, und um Herausforderungen, darum, sich in einem neuen ­Umfeld durchzusetzen.

Sind Sie daheim, wenn Sie mit Ihren Kindern ein Spiel machen, auch so besessen zu gewinnen?
Nein, überhaupt nicht.

Haben Sie nie Versagensängste geplagt?
Nein. Mich haben die hohen Erwartungen eher gepusht. Ich sagte mir: Wir holen den Titel. Fertig.

Das tönt ziemlich einfach.
Wir erlebten auch Enttäuschungen mit den verlorenen Champions-League-Finals zum Beispiel. Dafür gab es von allen Seiten ­Kritik. Aber damit muss man um­gehen können in einem Topclub. Nach einem Misserfolg ist es entscheidend, möglichst schnell wieder aufzustehen und anzugreifen.

Sie waren sieben Jahre bei Juventus. Wie schafften Sie es, fast immer Stammspieler zu sein?
Dank individueller Qualität. Und dank der Fähigkeit, jeden Tag ­alles für den Erfolg zu tun und die ­Leidenschaft für den Fussball zu haben. Ich schaue sehr gern meine Trophäenwand an. All die Titel, die ich gewonnen habe, zeigen mir, dass ich viel richtig gemacht habe. Aber wichtig ist, dass ich mich nicht ausruhe, sondern immer den ­gleichen Hunger habe.

Woher kommt dieser nie ­erlahmende Ehrgeiz, dieser Hunger?
Das ist eine Charaktersache. Ich war schon als Junior einer, der immer gewinnen wollte. Das Schöne bei Juventus war, dass wir gewinnen mussten. Bei GC regte ich mich über Leute auf, die diesen Willen nicht so ausgeprägt hatten. Wer diese Eigenschaft nicht hat, wird sich bei einem Topclub nicht lange halten können.

Als Sie noch jung waren, erlitt Ihre Mutter einen Schlaganfall. Sie kämpfte sich ins Leben zurück. Kommt Ihr Kampfgeist auch von diesem Ereignis?
Das glaube ich nicht. Ich hatte damals, mit 13, 14, schon das klare Ziel, Fussballer werden zu wollen. Aber das Schicksal meiner Mutter lehrte mich, eine schwierige Situation zu meistern, selbständig zu werden, zu kochen, zu waschen, solche Sachen halt. Ich war in der Lage, mir selber zu helfen, und das steigerte mein Selbstvertrauen.

Und jetzt sind Sie zu Hause der Chef in der Küche?
Nein, nein. Das, was ich für mich koche, habe ich gern. Aber ich möchte meine Gerichte lieber ­niemandem zumuten. (lacht)

Sie versteckten Ihre ­Verbissenheit nie und eckten so früher oft an. Haben Sie die Anerkennung für Ihre Erfolge, die Sie sich wünschten?
Ich spiele nicht Fussball, um Anerkennung von aussen zu haben. Massgebend ist für mich die eigene Zufriedenheit. Als Defensivspieler musst du dich schnell daran gewöhnen, dass du anders betrachtet wirst als ein Offensiver. Viele Zuschauer wollen Tore, Assists und Übersteiger sehen, aber Fussball besteht aus viel mehr als dem.

«Alles gehört zu mir, zu meiner Entwicklung. Auch meine Emotionen auf dem Platz tun das»: Stephan Lichtsteiner. Foto: Daniela Frutiger/Freshfocus

Welcher Schweizer Fussballer ist erfolgreicher als Sie?
Wenn man die Anzahl Titel anschaut, ist es keiner. Die Schweiz hatte aber in der Vergangenheit viele Fussballer, die eine hervorragende Karriere machten. Und sie hat sie auch heute noch. Wichtig für mich ist es, dass es nur um den Sport geht – selbst in einer Zeit, in der aus dem Fussball immer mehr eine grosse Show geworden ist, auch ­wegen der sozialen Medien. Stars werden künstlich erzeugt in einem sehr oberflächlichen Geschäft.

Und das stört Sie?
Nein. Ich bin einfach nicht jemand, der täglich auf Instagram mit einem Beitrag präsent sein oder alle zwei Minuten irgendetwas auf Facebook posten muss. Und es ist einfach eine Tatsache, dass immer mehr Geld umgesetzt wird. Als ich zu Juventus kam, kostete ich zehn Millionen Franken Ablöse, das war eine schöne Summe. So viel wird heute für manchen Nachwuchsspieler hingeblättert.

Wie teuer wären Sie heute?
Heute gibts mich sozusagen ­gratis, da ich einen auslaufenden Vertrag habe.

Sie sagten einmal, Sie würden nicht bezahlt, um beliebt zu sein.
Das ist so. Auf dem Platz muss mich der Gegner nicht mögen, da suche ich keine Freunde. Wichtig ist für mich nur, dass man mich ­daheim gern hat. Neben dem Platz bin ich kein unangenehmer Mensch, sondern sogar ein ziemlich netter Kerl (schmunzelt).

Wenn Sie sich selber in einer Zusammenfassung sehen, wie Sie nach einem Entscheid des Schiedsrichters reklamieren, erschrecken Sie dann?
In jüngeren Jahren habe ich mich vielleicht ab und zu so verhalten, dass ich mich fragte: Hey, was war das denn? Ich bin älter, besonnener und ruhiger geworden …

Haben Sie einmal etwas ­gemacht, das Sie bereuen?
Alles gehört zu mir, zu meiner Entwicklung. Auch meine Emotionen auf dem Platz tun das. Du kommst als Junger in ein Geschäft, in dem sich vieles auch um Geld dreht, stehst unter einem sehr grossen Druck und solltest gleich perfekt sein. Das ist extrem schwierig.

Als junger Spieler verlangten Sie bei GC vom routinierten Gamboa, die Pässe anders zu schlagen, als er es tat …
... das war meine Überzeugung, ich wusste, dass ich Recht hatte. Und ich liess mich weder von Kritik noch Bussen davon abbringen, mich zu äussern, wenn ich es für nötig hielt. Natürlich kann man über die Art und Weise diskutieren, wie man dem Mitspieler etwas sagt. Aber wenn ich Dinge sehe, die offensichtlich und immer wieder falsch laufen, verliere ich irgendwann die Geduld und werde auch «hässig». Es ist das Gleiche, wie wenn dir zehn Leute weismachen wollen, dass zwei plus zwei fünf gibt, du aber genau weisst, dass vier richtig ist.

«Das Schicksal meiner Mutter lehrte mich, eine schwierige ­Situation zu ­meistern. Ich
war in der Lage, mir selber zu ­helfen, und das steigerte mein Selbstvertrauen»

Wie reagieren Sie, wenn heute Ihnen ein 19-Jähriger sagt, dass er von Ihnen andere Zuspiele erwartet?
Ich lasse mit mir diskutieren. Wenn ich aber nicht einverstanden bin und erklären kann, warum ich eine andere Variante vorziehe, sage ich ihm das. Es hat sich im Vergleich zu früher einiges geändert. Junge mussten die Ballsäcke tragen, was ja noch ging. Aber sie mussten auch die Bälle holen, die von den Älteren übers Tor gedroschen worden waren. Heute ist das nicht mehr so, heute lässt man den Jungen ihre Freiheiten. Solange der Respekt da ist – kein Problem. Sie dürfen auch Fehler machen, wenn sie auch dazu stehen können und ihre Lehren ­daraus ziehen.

Wenn Sie sich im Nationalteam auf dem Platz mit Xherdan Shaqiri ein Wortgefecht liefern, geht es nie um Persönliches, sondern immer nur um die Sache?
Absolut. Wir zwei haben schon oft darüber gelacht, wenn es hiess, wir würden nicht miteinander auskommen. Manchmal fallen halt ein paar harte Worte, aber das passiert doch einfach aus der Situation heraus. Wir sind alle mit Herzblut dabei und wollen nur das ­Optimum herauszuholen.

Ist Ihre Mentalität untypisch für einen Schweizer?
Das glaube ich nicht. Wir kommen zwar aus einem kleinen Land, aber wir sind in vielen Branchen top, wir haben in vielen Berufszweigen Spitzenleute. Das kann man nur schaffen, wenn man über den ­nötigen Ehrgeiz verfügt und ­überdurchschnittlich viel arbeitet.

Was wollen Sie Ihren beiden Kindern mit auf den Lebensweg geben?
Anstand und Respekt im Umgang mit den Mitmenschen. Und wichtig ist mir auch, dass sie das tun sollen, was ihnen Spass macht. Ob meine Tochter Ärztin, Coiffeuse, Tänzerin oder was auch immer wird: Sie soll nie das Gefühl haben, dass sie für uns je nach Berufswahl wichtiger oder weniger wichtig ist oder wir sie deswegen mehr oder weniger lieben. Sie soll das machen, was sie von Herzen glücklich macht.

Freuen sich die Kinder auf den Umzug?
Sie hatten keine Freude daran, als wir ihnen das sagten. Sie fragten mich, ob ich nicht den Job wechseln könnte, damit wir in Turin bleiben können.

Nun steht die WM unmittelbar bevor. Was ist für die Schweiz in Russland realistisch?
Wir sind nicht eine Nation, die ­sagen kann: Wir spielen um den Titel. Unser erstes Ziel ist es, die Vorrunde zu überstehen. Erster zu werden in einer Gruppe mit Brasilien, da muss einiges zusammenpassen. Und dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, im ­Achtelfinal auf Deutschland zu treffen. Das wäre ein cooles Derby.

Da wäre kein hoher Sieg zu erwarten.
Nein, aber vor vier Jahren spielten wir gegen Argentinien und waren sehr nahe an einer Sensation. An der EM scheiterten wir erst im Penaltyschiessen. Wir wissen, dass wir die Qualität haben, um Grosses zu erreichen. Ich glaube, dass wir den Leuten Freude machen werden. Es wäre schön, wenn wir es fertigbrächten, in unserem Land eine richtig grosse Euphorie zu wecken. Das ist nicht mehr so einfach.

Wieso nicht?
Weil es zu einer Gewohnheit ­geworden ist, dass wir uns für Turniere qualifizieren. Weil sich die Leute daran gewöhnt haben, dass wir die Gruppenphase überstehen.

Ist die Schweiz besser als an der EM 2016?
Die Qualifikation für die EM war okay. Das Turnier selbst war richtig gut. Und die Ausscheidung für diese WM war überragend. Ich glaube, dass wir viel Freude bereitet haben.

Ja? Trotz der Pfiffe für Haris ­Seferovic gegen Nordirland?
Die Akzeptanz ist sehr gross, trotz ein, zwei Ausnahmen wie diesen Pfiffen in Basel oder dem nur halbvollen Stadion in Luzern gegen Panama. In den Qualifikationsspielen hatten wir immer eine grosse Unterstützung. Aber auch da sollte man sich kein ­Limit setzen. Das Ziel muss sein, noch mehr Fans hinter das Team zu bringen. Und das geht nur mit ganz grossen Erfolgen.

(SonntagsZeitung)

Erstellt: 10.06.2018, 13:04 Uhr

Stephan Lichtsteiner

Titelsammler und 100-facher Nationalspieler

Stephan Lichtsteiner, geboren am 16. Januar 1984, begann als Junior beim Dorfverein Adligenswil, spielte auch für Luzern, bevor er 2000 zu GC wechselte. Er absolvierte eine Banklehre, wurde 2003 mit den Zürchern Meister und verliess 2005 die Heimat, um eine grosse Karriere zu machen.

Drei Saisons verbrachte der rechte Aussenverteidiger in Lille, drei bei Lazio Rom, und ab 2011 sammelte er Titel mit Juventus: Siebenmal in ­Serie wurde er mit den Turinern Meister, dazu viermal Cupsieger. 2015 und 2017 erreichte er den Champions-League-Final. Nun verlässt er Italien und macht in England weiter. Er unterschrieb diese Woche bei Arsenal für ein Jahr plus Option auf eine weitere Saison.

Seit Freitag ist Lichtsteiner 100-facher ­Nationalspieler. Die WM in Russland ist sein fünftes ­grosses Turnier nach den WM 2010 und 2014 ­sowie den EM 2008 und 2016.

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