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Päcklidienst statt Patrouille

Der Bundesrat krempelt die Zollverwaltung um. Viele Mitarbeitende sind mit der Reorganisation unzufrieden, wie eine Umfrage bei über 1500 Beamten zeigt.

Bewaffnete Grenzwächter im Einsatz. In Zukunft sollen sie neben Passagieren auch Postpakete kontrollieren. Foto: Keystone-SDA
Bewaffnete Grenzwächter im Einsatz. In Zukunft sollen sie neben Passagieren auch Postpakete kontrollieren. Foto: Keystone-SDA

Nicht einmal der Name bleibt. «Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit» heisst die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) in Zukunft. Vor einem halben Jahr gab der Bundesrat seine Pläne für die Reorganisation bekannt, betroffen sind fast 5000 Mitarbeiter.

Bisher waren sie aufgeteilt in Grenzwacht und Zoll. Doch diese Unterscheidung verschwindet: «Im Zentrum der Neuausrichtung steht ein einheitliches Berufsbild, welches die bisherigen ­Berufe ablösen wird», schrieb der ­Bundesrat im Mai. «Alle Mitarbeitenden werden für umfassende Kontrollen von Waren, Personen und Transportmitteln ausgebildet und spezialisieren sich in einem dieser Bereiche.» Sämt­liche Beamten würden uniformiert und «aufgabenbezogen bewaffnet».

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