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Politiker drohen Lauber mit Abwahl

Der Bundesanwalt hat mit ausweichenden Erklärungen zu einem Treffen mit dem Fifa-Chef weiteres Vertrauen verspielt.

Erinnert sich nicht: Bundesanwalt Michael Lauber. Foto: 13 Photo
Erinnert sich nicht: Bundesanwalt Michael Lauber. Foto: 13 Photo

Mit einem Interview in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF 1 über seine nicht protokollierten und teilweise verschwiegenen Treffen mit Fifa-Chef Gianni Infantino gelang Bundesanwalt Michael Lauber gestern der gewünschte Befreiungsschlag nicht. Erste Politiker fordern jetzt seinen Rücktritt.

Roland Büchel, SVP-Nationalrat und einer der besten Kenner der Fifa-Fälle spricht von einem «total unglaubwürdigen Auftritt». Ein Treffen mit dem Fifa-Chef könne man nicht einfach so vergessen. Büchel droht mit der Abwahl Laubers, wenn dieser sich im Sommer zur Wiederwahl stelle, ohne vorher Klarheit geschaffen zu haben. Büchel: «So geht es nicht. Wenn Bundesanwalt Lauber nicht rasch aufzeigen kann, wann, wo und warum er sich mit Herrn Infantino getroffen hat, ist er nicht mehr wählbar. Ich werde mich persönlich dafür einsetzen, dass möglichst viele Stimmen gegen ihn zusammenkommen.» Einen «Blender» vertrage es nicht in der Bundesanwaltschaft.

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