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«Präsident Switzerland» wird zum politischen Risiko

Der Besuch bei Trump zeigt: Ueli Maurer gibt sich naiv und unkritisch gegenüber den Mächtigen. Das schadet der Schweiz – und setzt den Bundespräsidenten unter Druck.

Das war der unrühmliche Tiefpunkt von Maurers Washington-Besuch: Der Bundespräsident patzte im CNN-Interivew.

Ein steifer Händedruck, ein fehlerhafter Gästebucheintrag und ein CNN-Interview in gestottertem Englisch: Bundespräsident Ueli Maurers historisches Treffen mit US-Präsident Donald Trump wurde zum Desaster für die offizielle Schweiz.

Das Unheil war programmiert und begann schon tags zuvor. Als sich der Bundesrat am Mittwoch zu seiner wöchentlichen Sitzung traf, deutete noch nichts auf die USA-Reise hin. Dann sagte Aussenminister Ignazio Cassis in einem Nebensatz plötzlich zu Bundespräsident Maurer, die Details zum Besuch bei Trump seien geregelt.

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