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Plötzlich hatte sie Metall im Körper

Eine Schweizer Firma verkaufte Prothesen trotz Problemen weiter. Ärzte warnten – doch auch die Heilmittelbehörde Swissmedic griff nicht ein.

Das Hüftimplantat verursachte schlimme Beschwerden: Nicole Gremaud ist heute IV-Rentnerin. Foto: «Le Nouvelliste» / Bittel
Das Hüftimplantat verursachte schlimme Beschwerden: Nicole Gremaud ist heute IV-Rentnerin. Foto: «Le Nouvelliste» / Bittel

Nicole Gremaud hat sich das alles anders vorgestellt. Die Hüftprothese, welche Ärzte ihr 2008 in der Clinique de Valère in Sitten eingesetzt haben, sollte ihr endlich ein schmerzfreies Leben bescheren. Doch nach wenigen Jahren setzten starke Beschwerden ein. Sie litt an einer sogenannten Metallose, verursacht durch abgeriebenes Metall und Kobalt, das von der Prothese stammte. Die Prothese musste entfernt werden, und weitere Operationen folgten. Gremaud ist seither arbeitsunfähig und bezieht eine IV-Rente. Gremaud macht die Herstellerfirma Symbios für ihr Leiden verantwortlich. «Doch meine Briefe an Symbios bleiben unbeantwortet», sagt sie.

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