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Hier sagt niemand Waffe, sondern «Sportgerät»

Die Polizistin fürchtet um das gesellige Zusammensein, der Jungschütze, dass die Munition teurer wird – Teilnehmer des Habsburgschiessens über das verschärfte Waffengesetz.

«Anschlagen – Feuer frei!»: Über 300 Gewehrschützen treten am Habsburgschiessen an
«Anschlagen – Feuer frei!»: Über 300 Gewehrschützen treten am Habsburgschiessen an
Stefan Bohrer
Feldstecher nötig: Die Zielscheiben befinden sich am Waldrand, 300 Meter entfernt.
Feldstecher nötig: Die Zielscheiben befinden sich am Waldrand, 300 Meter entfernt.
Stefan Bohrer
«Waffenkontrolle»: Schützenmeister Walter Zehnder befiehlt per Megafon.
«Waffenkontrolle»: Schützenmeister Walter Zehnder befiehlt per Megafon.
Stefan Bohrer
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Zum Apéro morgens um 11 Uhr gibts Markbein. Zwei Knochen pro Person. Aber nur für die Ehrengäste. Ein paar ranghohe Militärs im tarnfarbenen Tenu B, ein paar Politiker aus dem Aargau sowie eine Handvoll verdienter Schützen sitzen unter Blachen an einem Tisch im Wald – konzentriert kratzen und saugen sie das Mark aus den Knochen. Es tropft von den Blachen und Bäumen, es ist eisig kalt an diesem Tag im Mai. Schüsse krachen ins Idyll. Salve um Salve!

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