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Ringier und seine Millionenmacherin

Wie der Schweizer Verleger von einer staatlich subventionierten Lücke profitiert haben könnte.

Andreas Tobler
Sein Besitz habe sich um Dutzende, wenn nicht um Hunderte Millionen vermehrt: Michael Ringier. Bild: Keystone
Sein Besitz habe sich um Dutzende, wenn nicht um Hunderte Millionen vermehrt: Michael Ringier. Bild: Keystone

Michael Ringier ist ein reicher Mann. Wie reich, ist öffentlich nicht bekannt. Jüngst liess der 68-Jährige aber aufhorchen, als er der «New York Times» erklärte, ein Teil seines Besitzes habe sich «um Dutzende, wenn nicht gar um Hunderte Millionen» vermehrt.

Überraschend ist nicht nur die Offenheit, mit der Ringier neuerdings über seine Vermögensverhältnisse Auskunft gibt. Erstaunlich ist auch, dass er sich bei der erwähnten Wertsteigerung nicht auf sein Hauptgeschäft bezog (die Medien). Die Rede war vielmehr von Ringiers Kunstsammlung, die massiv an Wert zugelegt hatte – dank der Kuratorin Beatrix Ruf, die von 1995 bis Anfang 2015 die Sammlung des Verlags betreute. Dafür erhielt Ruf zuletzt eine Million Franken. Als «Dankeschön-Geschenk», wie Ringier gegenüber der «New York Times» erklärte.

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