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Rotes Kreuz sieht schwarz für Spendengelder

Auf Druck der OECD will der Bundesrat, dass Stiftungen Finanzdaten ins Ausland liefern. Diese sind alarmiert: Das verschlinge Hunderttausende Franken.

«Wir sind gegen unnötigen administrativen Aufwand, der zulasten der Spendengelder geht», sagt Markus Egger, Leiter der Rechtsabteilung des Schweizerischen Roten Kreuzes. (Foto: Keystone)
«Wir sind gegen unnötigen administrativen Aufwand, der zulasten der Spendengelder geht», sagt Markus Egger, Leiter der Rechtsabteilung des Schweizerischen Roten Kreuzes. (Foto: Keystone)

Geht es nach dem ­Bundesrat, blüht der Glückskette und dem Roten Kreuz hoher bürokratischer Mehraufwand. Die Landesregierung will gemeinnützige Stiftungen auf Druck der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) künftig wie Banken behandeln. Die Stiftungen sollen demnach dem automatischen Datenaustausch unterstellt werden.

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