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«Schach ist ein Kampf – gegen mich selbst»

Früher was für Nerds, heute total angesagt: Schachprofi Noël Studer erklärt, warum sich plötzlich alle für das komplexe Brettspiel interessieren.

«Beim Schach musst du runterfahren»: Noël Studer. Foto: Gaetan Bally/Keystone
«Beim Schach musst du runterfahren»: Noël Studer. Foto: Gaetan Bally/Keystone

«Caruana will es jetzt wissen: Mit 21. c5 greift er an. Riskant.» – «Zieht er seine Dame von c4 weg, so ­gabelt Schwarz seinerseits auf d3 mit tödlicher Wirkung!» – «Carlsen macht Züge, die wenig Gegenchancen zulassen, der sogenannte ‹Boa Constrictor Style›: Schwarz langsam erwürgen.» Diese hochdramatischen Zeilen lasen wir diese Woche in Livetickern nicht etwa zur einer japanischen Kampfsportart, nein, sondern: zur Schach-WM. Vielleicht noch erstaunlicher: Die Ticker wurden rege geklickt. Schach erlebe einen Aufschwung, sagt Noël Studer, Berner Schachprofi und jüngster Grossmeister der Schweiz.

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