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Doris Leuthard muss wegen der Postauto-Affäre vors Parlament

Jahrelang reihte die Bundesrätin einen Erfolg an den anderen. Kurz vor ihrem Rücktritt ist sie so geschwächt wie noch nie in ihrer Karriere.

Doris Leuthard: Keiner glaubt mehr daran, dass sie im Bundesrat die Fäden ziehen kann. Foto: R. Waldner/13 Photo
Doris Leuthard: Keiner glaubt mehr daran, dass sie im Bundesrat die Fäden ziehen kann. Foto: R. Waldner/13 Photo

Doris Leuthard alleine vor dem Parlament, unter Beschuss, in Verteidigungsposition. Das hat es noch nie gegeben, seit die Aargauerin vor zwölf Jahren in den Bundesrat gewählt wurde. Immer konnte sie mit der Unterstützung einer soliden Mehrheit für ein Leuthard-Projekt kämpfen: mehr Geld für die Bahn, für Strassenfonds, für den Ausbau des Bahnnetzes, für eine starke SRG, für eine zweite Röhre am Gotthard, für die Energiewende. Und immer ging sie als strahlende Siegerin vom Platz. Leuthard war unantastbar.

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