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Schweiz verurteilt erstmals russischen Spion

Der Agent reiste mit Drohne und sechs Handys in die Schweiz. Er arbeitete für den russischen Auslandnachrichtendienst.

Putins Agenten in der Schweiz: Ein Russe hat in Genf seine Landsleute ausspioniert, die Botschaft weiss von nichts. Foto: Sasha Mordovets/Getty Images
Putins Agenten in der Schweiz: Ein Russe hat in Genf seine Landsleute ausspioniert, die Botschaft weiss von nichts. Foto: Sasha Mordovets/Getty Images

Die Schweiz ist ein beliebtes Ziel russischer Spione. Nun hat die Schweizer Justiz erstmals in der jüngeren Geschichte einen Agenten aus Wladimir Putins Reihen ertappt, verhaftet und verurteilt. Der Fall war bis jetzt nicht bekannt, bleibt aber selbst nach der Verurteilung mysteriös.

Die Geschichte beginnt am 27. Juli 2019. Polizisten halten in Genf einen Mann an und stellen schnell fest, dass mit ihm einiges nicht stimmt. Die italienischen Nummernschilder an seinem Range Rover Vogue sind gefälscht. Er besitzt keinen gültigen Fahrzeugausweis, keine Fahrzeugversicherung – aber dafür Dokumente mit verschiedenen Namen. Im Gepäck hat er sechs Handys, eine Drohne, eine Canon-Kamera und einen Laptop. Die Bundesanwaltschaft schaltet sich ein. Nach einigen Monaten kommen die Ermittler zum Schluss, dass der Mann, der ihnen ins Netz ging, ein Spion ist.

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