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Sex unter Freunden

Hemmungslos unverbindlich: Warum junge Erwachsene Beziehung und Freundschaft vermischen.

Hauptsache, es macht Spass: Die junge Generation gibt sich in sexueller Hinsicht entspannt und erprobt neue Beziehungsformen. Foto: Peter Beavis/Trunk Archive
Hauptsache, es macht Spass: Die junge Generation gibt sich in sexueller Hinsicht entspannt und erprobt neue Beziehungsformen. Foto: Peter Beavis/Trunk Archive

Dieser Artikel gehört zu den meistgelesenen Texten des Jahres. Er erschien erstmals am 7. Juli 2019.

Meist ist man betrunken, wenns erstmals zur Sache geht. «Sonst würde man es wohl nicht wagen», sinniert Tristan*. Der 19-jährige Koch versucht gerade zu erklären, wie sogenannte Freundschaften mit gewissen Vorzügen entstehen. Typischerweise etwa so: Im Ausgang trifft man eine Kollegin, die man noch cool findet, trinkt ein paar Bier mit ihr, knutscht ein bisschen rum – und landet dann zusammen im Bett. Obwohl sie befreundet sind, ist es am nächsten Morgen keinem von beiden wirklich peinlich. Im Gegenteil: Man knutscht noch eine Runde, trinkt einen Kaffee – und bespricht, was Sache ist. Weder sie noch er will eine Beziehung, beide würden sich aber trotzdem weiterhin gern treffen. Für Sex, zum Quatschen, als Freunde mit gewissen Vorzügen eben.

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