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Sommarugas Asyl-Aktion ist ein Flop

Die Bundesrätin liess das Bleiberecht Tausender Eritreer überprüfen – 14 Personen wurde es nun entzogen. Politiker kritisieren die Aktion.

Für 99,5 Prozent der vorläufig aufgenommenen Eritreer ist eine Abschiebung nicht zumutbar: Eritreische Flüchtlinge demonstrieren in Genf.
Für 99,5 Prozent der vorläufig aufgenommenen Eritreer ist eine Abschiebung nicht zumutbar: Eritreische Flüchtlinge demonstrieren in Genf.
Keystone

Bundesrätin Simonetta Sommarugas Befehl hat für einen Eklat gesorgt. Sie ordnete letztes Jahr die Überprüfung der Dossiers von 3200 vorläufig aufgenommenen Eritreern an. Das ihr unterstellte Staatssekretariat für Migration (SEM) musste Fall für Fall abarbeiten und prüfen, ob die betroffenen Eritreer noch in der Schweiz bleiben dürfen. Für bürgerliche Politiker war es ein längst fälliger Schritt. Linke Politiker waren entsetzt, dass die eigene Bundesrätin einen derartigen Paradigmenwechsel vollzog. Auf dem Bundesplatz fand eine Demo mit 1500 Teilnehmern statt.

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