Er ist der berühmteste Hund der Schweiz

Der weisse Schäferhund von Sylvia Michel ist ein Star: Über 200'000 Menschen folgen dem Vierbeiner auf Instagram.

«Wir machen nur, was wir cool finden»: Sylvia Michel und ihr Rasta, ein Berger Blanc Suisse: Foto: Marco Zanoni

«Wir machen nur, was wir cool finden»: Sylvia Michel und ihr Rasta, ein Berger Blanc Suisse: Foto: Marco Zanoni

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Dieser Hund ist weltberühmt. 64 Millionen Menschen haben seinen Film gesehen. Hunderttausende folgen ihm auf Instagram. Kein Wunder, ist er eine Diva. «Die Naomi Campbell der Schäferhunde», nennt ihn Sylvia Michel, Besitzerin und «Managerin» des Berger Blanc Suisse, des Weissen Schäferhundes namens Rasta.

Rasta mag es zum Beispiel gar nicht, angestarrt zu werden. Dann knurrt er leise, gefolgt von einem tiefen Bellen, «er hat einen gfürchigen Bass», sagt Michel. Deshalb meidet Michel stark frequentierte Orte. Kürzlich waren sie in Grindelwald, «Rasta, Rasta!», töne es von überall her. Vor allem Touristen aus Asien gerieten in Ekstase, wenn sie den weissen Hund erblickten. «Ich musste Rasta richtiggehend beschützen.»

Rasta ist ein sogenannter Petfluencer, ein tierischer Influencer, dessen Fotos und Filmchen in den sozialen Medien eine immense Gefolgschaft haben. Sylvia Michel, «Silä», wie sie sich nennt, zückt das Smartphone, «Stand heute hat Rasta 214 312 Follower auf Insta-­gram». Das beliebteste Foto dieses Jahres, Rastas Ohren im Tiefschnee vor untergehender Sonne, aufgenommen in Grindelwald, bekam 35 000 «gefällt mir» innert drei Tagen, inzwischen sinds 254 915. «Das ist dir aber scheissegal, gäll», sagt sie zu ihrem Hund gewandt, der ungeduldig darauf wartet, dass Frauchen endlich sein Spielzeug wirft.

Jiffpom trägt Turnschuhe oder Bademantel, ist als Löwe oder Kürbis verkleidet.

In den USA boomt das Geschäft mit den perfekt in Szene gesetzten Tieren seit Jahren. Die erfolgreichsten Petfluencer haben Millionen Follower auf Social Media – und bescheren ihren Haltern ein Vermögen. Besonders kleine Hunde machen zurzeit Karriere. Star der Szene ist Jiffpom, ein Zwergspitz. Mit 9,5 Millionen Anhängern steht Jiffpom an der Spitze des weltweiten Rankings der einflussreichsten Tiere auf Instagram. Und wenn Kommerz, dann richtig: Jiffpom ist jetzt Cashcow, hat eine eigene Merchandise-Kollektion. Er trat in Katy Perrys Musikvideo «Dark Horse» auf und dreht Spots für die Modemarke Banana Republic. Das amerikanische Kaufhaus Walmart verkauft Jiffpom als Plüschtier oder Sammelfigur – in verschiedenen Outfits, versteht sich. Jiffpom trägt Turnschuhe oder Bademantel, ist als Löwe oder Kürbis verkleidet. Seine Fans lieben sein rundes Köpfchen mit der lustigen Frisur. Und wenn Jiffpom auf den Hinterbeinchen wieselt, sind sie hin und weg.

Rasta, das Energiebündel, ist nicht gern angebunden

Längst haben sich in den USA, und inzwischen auch in Deutschland, Agenturen auf die Vermarktung von Hund, Katz und Co. spezialisiert, um deren Erfolg im Netz voranzutreiben. Gemäss der bekanntesten Petfluencer-Agentur The Dog Agency in New York erhalten einige ihrer Klienten zwischen 10 000 und 15 000 Dollar pro Post. In der Schweiz werde es wohl noch etwa zwei Jahre dauern, bis Tiere professionell als Petfluencer vermarktet würden, sagt Daniel Koss, Inhaber der Influencer-Agentur Yxterix. Bereits heute bekomme er Anfragen von Tierhaltern, die das Büsi, den Hund oder das Pferd gross herausbringen wollen.

Rasta ist die Nummer 1 im Petfluencer-Ranking der Schweiz. Das heisst, eigentlich führt Dean Schneider die Liste an, aber der Zürcher, der in Südafrika mit wilden Tieren kuschelt, zählt nicht wirklich, da die Löwen, Affen oder Schlangen nur die Nebenrolle spielen. Im Instagram-Account von Rasta («I am King Rasta») zählt allein der Hund. «Rasta steht für Freiheit und Natur», sagt Sylvia Michel, die sich im Netz als Rastas «Mom» bezeichnet. Rasta mache nur das, worauf er Bock habe, eine ihrer vielen Gemeinsamkeiten, sagt Michel. «Wir machen nur, was wir cool finden.» Michel spricht stets in der Wir-Form.

Ihr gehe es nicht ums Geld, betont Sylvia Michel, ihr Einkommen verdient sie als Fotografin.

Zum Glück gelte im Berner Oberland kein Leinenzwang, Rasta, das Energiebündel, ist nicht gern angebunden. Ein nicht kastrierter Rüde mit viel Temperament – aber gut erzogen, er folgt aufs Wort: «Schwätz emal», fordert sie ihn auf, und Rasta bellt übermütig. «Rasta, tanz!», ruft sie. Er dreht sich wie wild um die eigene Achse. In dieser Gegend, ob dem Lauterbrunnental, ist auch jenes Filmchen entstanden, das Rasta im Frühling 2018 weltberühmt gemacht hat. Es zeigt den weissen Hund inmitten einer Wiese mit leuchtend gelbem Löwenzahn, schneebedeckte Gipfel im Hintergrund.

Sylvia Michel stellte die Sequenz auf Rastas eigenen Instagram-Account. Worauf sich zahlreiche Follower erkundigt hätten, wo sich diese traumhafte Landschaft befinde, wie man dahin komme. Gratis Werbung für Wengen! «Das Beste, was uns passieren kann», jubilierte der Tourismuschef des Alpendorfs. Menschen aus der ganzen Welt reisen auf Rastas Spuren ins Berner Oberland. «Rasta ist der perfekte Botschafter für unser Land», sagt Michel. Kürzlich seien sie zufällig einem jungen Australier begegnet, «er ist fast ausgeflippt vor Freude, als er Rasta in natura sah».

Auf den Film folgte eine Anfrage von Instagram, ob sie für den offiziellen Kanal Fotos und Videoclips von Rasta herstellen könne. Geld gabs dafür nicht, aber weltweite Aufmerksamkeit – «ein Ritterschlag», nennt es Michel. Ihr gehe es nicht ums Geld, betont sie, ihr Einkommen verdient sie als Fotografin. Kein Spaziergang ohne Kamera, Michel trägt schwer, immer hat sie ihre Nikon und alle Objektive dabei. Sie fotografiert im Rohformat, benutzt weder Filter noch Photoshop, aber natürlich bearbeite sie jedes Bild, bevor sie es veröffentliche.

In ein Flugzeug würde sie Rasta sowieso nie zwingen

Rasta und seine Mom sind meist in der Schweiz unterwegs, Sujets wie «weisser Hund im violetten Lavendelfeld», aufgenommen in der Provence, sind die Ausnahme. «Wir haben genug Naturschönheiten im eigenen Land», sagt Michel. In ein Flugzeug würde sie Rasta sowieso nie zwingen, und auch Fahrten im Zug sind selten. Weil alle Rasta anfassen wollen! Tatsächlich reizt es einen, ins flauschige Fell zu greifen. Aber Rasta sucht keine Streicheleinheiten. Er sei kein Schmusehund, sagt Michel, noch eine Gemeinsamkeit.

Die meisten Fans (23 Prozent) hat Rasta in den USA. Gefolgt von Indien; ob sie wisse, was «Rasta» auf Hindi bedeute, werde sie täglich mehrmals gefragt – «Rasta bedeutet Pfad». Michel hat ihren Schäfer übrigens Rasta getauft, weil sie es glatt fand, einen weissen Hund nach einem Rastaman zu benennen. 42 Prozent von Rastas Anhängern sind zwischen 25 und 34 Jahre alt, 60 Prozent sind Frauen. Hater hat Rasta keine. «Wieso auch?», fragt Michel. Tatsächlich schlägt den liebenswerten Haustieren im Gegensatz zu menschlichen Influencern weder Neid noch Missgunst entgegen.

Das bisher beliebteste Foto des Jahres: Rasta im Tiefschnee oberhalb von Grindelwald. Foto: Sylvia Michel

Als erster und nach wie vor erfolgreichster Petfluencer gilt Grumpy Cat, die mürrische Katze aus Arizona, USA. Das hässig dreinblickende Büsi mit Unterbiss, die Folge einer Missbildung, entfachte 2012 den Hype um die Tier-Accounts. Youtube-Videos, eigene Website, ihr Konterfei auf Tassen, Kissen und T-Shirts – auch Grumpy Cat wurde zur Geldmaschine. Laut «Forbes» verdiente Tabatha Bundesen dank ihrer Mieze mehrere Millionen Dollar. Grumpy Cat ist, nur 7-jährig, im Mai dieses Jahres nach einer Blasenentzündung gestorben: «Grumpy Cat ist nicht nur unser Baby, sie hat auch Millionen von Menschen auf der ganzen Welt zum Lächeln gebracht», verkündete ihre «Katzenmama» in einer Todesanzeige auf Twitter. Die berühmteste Katze der Welt ist nun als Wachsfigur bei Madame Tussauds ausgestellt.

Ebenfalls jung gestorben istMr. Pokee; der «süsseste Igel der Welt» verstarb im März angeblich nach einer Zahnoperation. Seine Besitzerin, eine Studentin aus Deutschland, reiste mit dem Afrikanischen Weissbauchigel von Land zu Land, setzte den Winzling in einem Sonnenblumenfeld in der Toskana oder vor demEiffelturm in Szene. Sie zog dem Igelchen Söcklein an, legte es rücklings in eine Ananasschale oder steckte es in ein Cornet – und machte auf Kosten des Tieres ein Heidengeld. Mr. Pokee wurde nur drei Jahre alt.

Das Geschäft mit Petfluencern ist ein fragwürdiger Trend

Solche Beispiele machen deutlich: Das Geschäft mit Petfluencern ist ein fragwürdiger Trend. Besonders kritisch, so Tierschützer, sei die Jagd nach Likes, wenn der Pet-­fluencer ein Wildtier ist. Die Fotos von Mr. Pokee sind bei Tag entstanden, obwohl Igel nachtaktiv sind. Auf keinem Bild sieht man ihn in einer Umgebung, die dem natürlichen Lebensraum eines Igels entspricht. In Südkorea werden Hunde so klein gezüchtet, dass sie in eine Kaffeetasse passen. Tiere werden vermenschlicht, in Kleider gesteckt, lächerlich gemacht –für Klicks und Likes.

Einmal nur, sagt Sylvia Michel, habe sie ihren Berger Blanc für ein Foto kostümiert, setzte Rasta eine rote Samichlausmütze auf den Kopf, stellte eine Flasche Schampus zwischen seine Pfoten. «Seine Fans fandens cool. Aber es passte nicht zu uns.» Sie könnte wohl etwa 25'000 Franken im Jahr mit Rasta verdienen, das sei aber nicht das Ziel. 5000 Franken habe er dieses Jahr reingeholt, schätzt sie, damit sei seine «hochwertige» Nahrung bezahlt – «Rasta ist quasi Selbstversorger». Vielleicht komme demnächst eine Kooperation mit dem Hersteller seines Lieblingsfutters zustande, darauf hätten sie beide Bock.

Für viele sei Rasta ein Haustierersatz

Zuletzt hat Rasta für den Animationsfilm «Pet 2» Werbung gemacht, dafür gabs 3000 Franken. Oder für einen Adventskalender für Hunde, 500 Franken erhalte sie für einen gesponserten Post. Wieder scrollt sie durchs Smartphone, zeigt ein Filmchen, wie Rasta mit den Pfoten ein Kalendertürchen öffnet, dazu ihre Stimme: «Nur es leers Fueterseckli, nothing to eat, I’m so sorry.» – «Swinglisch» nennt Sylvia Michel den Sprachenmix. Ihr Markenzeichen, so würden sowohl Englisch wie Deutsch sprechende Fans abgeholt.

Früher habe sie Tausende Franken für Übernachtungen in den Bergen ausgegeben, heute wird das Duo von Tourismusregionen und Hotels eingeladen. Nächste Woche zum Beispiel werden Rasta und seine Mom drei Nächte in Zermatt verbringen, auf Einladung einer Ferienwohnungsvermittlung, die auch Hundehalter ansprechen will. Ganz ohne Verpflichtung, bezahlt werde sie dafür nicht. Möglich, dass Michel im Gegenzug die Aussicht vom Zimmerbalkon fotografieren wird, mit Rasta im Fokus, versteht sich. Hauptsache echt und unverfälscht. «Es hat geschneit im Wallis», freut sie sich, märchenhafte Fotos im Schnee, «das finden wir beide cool.»

Ein Hund so weiss wie Schnee – inspiriert von Rasta, hätten sich manche Leute einen Weissen Schäferhund angeschafft, sagt Michel. Aber: «Ich rate jedem davon ab, einen Hund zu kaufen, um auf Insta erfolgreich zu sein.» Sie habe sich damals für den flauschigen Welpen entschieden, weil sie einen «lässigen Partner» an ihrer Seite haben wollte. Im Januar werde Rasta sechs Jahre alt, bei ihrem eigenen Alter ist sie sich weniger sicher, «46, nein 47». Zwei Jahre harte Arbeit habe sie investiert, bis aus Rasta ein einflussreicher Petfluencer wurde. Und die Arbeit hört nie auf. Vier Stunden pro Tag ist sie mit seinem Insta-Profil beschäftigt. Täglich postet sie mindestens ein Foto, ein Video, um seine Follower zu füttern. Ein Tag ohne Post, schon laufe die Fan­gemeinde Sturm: «Was ist los? Ist Rasta etwas passiert?» Für viele sei Rasta ein Haustierersatz. Und deshalb will Sylvia Michel jetzt noch schnell ein Filmchen machen: Rasta, wie er den bunten Blättern nachjagt – gut möglich, dass auch dieser Post von Rasta den richtigen Pfad finden, das heisst «viral gehen» wird.



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Erstellt: 16.11.2019, 21:40 Uhr

«Kleider für Tiere sind absolut ­unsinnig»

Sehen Sie ein Problem beim Petfluencer, also beim Haustier, das berühmt ist in den sozialen Medien?
Ja, weil der Besitzer das Tier für kommerzielle Zwecke nutzt. Die Ökonomisierung von Tieren ist aus meiner Sicht grundsätzlich problematisch, das gilt für eine Milchkuh ebenso wie für einen Petfluencer. Steht das Tier nicht an erster Stelle, sondern der Mensch, hat es verloren. Bei allen Tipps im Netz geht es immer um die optimale Inszenierung, nie ums Tier selbst.

Könnten Sie das präzisieren?
Problematisch am Petfluencing ist, wenn der Besitzer das Tier fürs Bild nicht artgerecht behandelt oder es um seine natürlichen Verhaltensweisen bringt, etwa seinen Tag-Nacht-Rhythmus stört, wie das beim Weissbauchigel Mr. Pokee der Fall war: Der Igel ist nachtaktiv und soll tagsüber schlafen, nicht fotografiert werden. Fatal ist auch, dass solche Bilder Fehlinformationen verbreiten, etwa, dass Faultiere Spass haben, wenn man sie unter den Achseln kitzelt – was für uns Menschen wie ein Grinsen aussieht, ist eine Panikreaktion. Und Katzen schauen komisch, weil man sie in Angst versetzt.

Rühren solche Fehlinterpretationen auch von einer Vermenschlichung der Tiere her?
Ja. Die Bulldogge Chloé sabbert nicht, weil sie Spass im Leben hat, sondern weil sie kaum Luft bekommt.

Markus Wild ist Philosophie-Professor und Tierethiker an der Universität Basel. Foto: PD

Chloé ist oft in Kleidern und Schuhen abgebildet . . .
Kleider für Tiere sind absolut unsinnig. Der Hund wird gleich doppelt vermarktet: vom Besitzer und vom Hundemodeshop. Überhaupt sollte kein Tier wegen der Kälte Kleider tragen müssen, sonst lebt es nicht in der passenden Umgebung.

Wie darf man das Tier auf Social Media zeigen?
Den normalen Alltag mit seinem Tier zu dokumentieren, ist absolut kein Problem. Ich gehe zum Beispiel oft mit meinem Australischen Schäfer «z Berg», fotografiere uns auf dem Gipfel und stelle das Bild auf Facebook.

Was hat Petfluencing für Auswirkungen auf die Gesellschaft?
Qualzuchten sind ein zunehmendes Problem, hauptsächlich Hunde werden immer kleiner gezüchtet, damit man sie fotogen in Tassen stecken kann. Eine platte Nase verursacht Atembeschwerden, dazu kommen Knopfaugen, wie etwa beim Mops, die sogar rausspringen können. Solche Hunde haben Probleme beim Essen und erbrechen sich regelmässig. Die Nachfrage nach den «herzigen» Qualzuchten wie Bulldogge, Mops oder Chihuahua steigt, die Tiere werden immer billiger in einem unregulierten Markt.

Darf man lustige Tierfilmchen überhaupt anklicken?
Man soll zwischen dem Herzigfinden und dem Klicken und Liken eine Pause einlegen und überlegen, was dahintersteckt: Dass das Tier nicht lacht, sondern vielleicht in Panik ist. Und das Klicken eher sein lassen – sonst trägt man dieses Tierleid mit.

Petfluencer: Bis zu 150 000 Dollar pro Post

Der Petfluencer ist das tierische Pendant zum Influencer. Tierbesitzer präsentieren ihre Katzen und Hunde, aber auch Igel oder Frösche in den sozialen Medien, mit dem Ziel, damit Geld zu verdienen. Die Währung, die zählt, sind Abonnenten und Likes, die der Petfluencer auf Instagram, Youtube oder Facebook mit Fotos, Videos oder Storys erhält: Je mehr Likes und Interaktionen mit seinen Fans ein Petfluencer hat, desto höher ist sein Wert. Für einen «Post» der grössten Tier-Stars mit mehreren Millionen Followern zahlen Werbetreibende Tausende von Franken. Der Trend stammt aus den USA, wo sich längst Agenturen auf die Vermittlung von Petfluencern spezialisiert haben. Der Zwergspitz Jiffpom, mit 9,5 Millionen Followern der erfolgreichste Petfluencer, soll laut der britischen Finanz-Website Lovemoney über 150 000 Dollar pro Post verdienen. Ein Millionenvermögen machten auch die Besitzerinnen von Grumpy Cat, der Katze mit mürrischem Gesichtsausdruck, und Weissbauchigel Mr. Pokee. (luc)

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