Wenn Mama alles kann

Was bedeutet es für Töchter, wenn ihre Mutter beruflich erfolgreich ist? Spornt das an? Schüchtert es ein? Oder wählt man das Kontrastprogramm und wird Hausfrau? Drei Paare erzählen.

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Junge, gut ausgebildete Frauen verzichten auf Kinder! Weil sie befürchten, mit einer Familie beruflich ins Hintertreffen zu geraten! So die aufgeregte Schlagzeile von dieser Woche, wegen einer Erhebung des Bundesamtes für Statistik. Das Resultat zeigte vor allem eines: Dass es in der Schweiz an Vorbildern fehlt. Woran sollen sich Mädchen orientieren? Wie soll selbstverständlich werden, dass Mütter genauso engagiert ihren Beruf ausüben wie Väter, wenn das kaum eine vorlebt?

Drei Töchter, deren Mütter genau das taten – noch dazu in einer Zeit, in der das rarer und schwieriger war als heute –, beschreiben, wie sie das prägte.

Sophia Wolfensberger, 25

Studentin Linguistik, angewandte Wahrscheinlichkeit und Statistik, und Cynthia Wolfensberger, 59, Plastische Chirurgin mit eigener Praxis.

Telefonieren täglich: Cynthia Wolfensberger mit ihrer Tochter Sophia. Foto: ­Sebastian Magnani

«Als ich noch sehr klein war, wollte ich sein wie alle anderen. Also ich wollte sein wie die Buben, weshalb ich mir eigenhändig die Haare kurz abschnitt und ein Jahr lang als Bub herumlief. Aber spätestens im Gymi war es vorbei mit dem Bedürfnis, möglichst mit dem Strom zu schwimmen. Ich war in einem sehr vornehmen Internat, und da schaute ich mir am Besuchstag die anderen Mütter an und dachte: Nein. Nicht, dass ich etwas gegen diese Frauen gehabt hätte. Aber sie waren alle gleich, kaum zu unterscheiden. Meine Mutter hingegen sass im Publikum, irgendwo in der dritten Reihe, nicht als Teil eines Paars, sondern allein, weil meine Eltern sich früh hatten scheiden lassen, und sie strickte. Von da an hiess es jeweils: Sophia, hast du gesehen, dein Mami ist da, sie strickt wieder! Sie stach heraus, weil sie sich nicht verbog, keine Designerkleider trug und keine Designertaschen, sie war einfach sich selbst. Und sie war nur da für mich und nur wegen mir, alle anderen kümmerten sie nicht. Diese Unabhängigkeit, die sie ausstrahlte, gab mir ein wunderbares Gefühl.

Natürlich war es manchmal hart. Gerade am Anfang im Internat, da heulte ich jeden Abend. Mami litt auch, aber sie liess sich nie etwas anmerken, das kapierte ich erst viel später. Sie fuhr jedes Wochenende von Zürich zu mir an den Bodensee, egal, wie erschöpft sie war. Ich hörte sie nicht ein einziges Mal jammern. Heute denke ich: Sie hat sich phasenweise zu viel zugemutet, mir zuliebe.

«Ich habe permanent Angst, mein Leben zu vermasseln.»

Gleichzeitig traute sie mir aber auch viel zu, viel mehr als andere Mütter ihren Töchtern. Sie vertraute mir, und so hatte ich viele Freiheiten. Mit 15 ging ich alleine einen Monat nach Peking in eine Sprachschule und wohnte im Hotel, nach der Matur reiste ich durch Japan und Korea. Ich wurde früh selbstständig. Vielleicht, weil ich früh so autonom über mein Leben entscheiden durfte, hatte ich kaum das Bedürfnis, mich von Mami abzugrenzen, wie ich das bei vielen Freundinnen mit ihren Müttern beobachten konnte.

Dafür habe ich permanent Angst, mein Leben zu vermasseln. Mami verlangt nicht, dass ich ihre Praxis übernehme oder ich eine steile Karriere mache. Aber sie hat mir so viele Möglichkeiten geboten, so gekämpft, damit es mir an nichts fehlt – da muss ich dochetwas draus machen! Die haben Mami das Gymi nicht zugetraut, nicht, dass sie Medizin studiert und Chirurgin wird, geschweige denn als Alleinerziehende eine eigene Praxis aufbaut. Jetzt hat sie seit 20 Jahren genau das, da habe ich schon den Anspruch an mich selbst, etwas daraus zu machen, dass Mami diesen manchmal steinigen Weg gegangen ist.

Ich wollte zuerst Medizin studieren, aber ich fiel im Operationssaal jedes Mal in Ohnmacht. Das Blut zu sehen geht ja noch, aber wenn man ein Körperteil aufhalten muss, dann macht das so ein Geräusch, sehr eigen und sehr unschön, das ging gar nicht.

Was immer ich nach meinem Studium mache, eines steht fest: Ich möchte eine Familie haben. Und mit meinem Beruf so glücklich werden wie Mami. Und ja, darin auch so gut wie sie.»

Cynthia Wolfensberger

Wie rasch nach der Geburt waren Sie wieder am Arbeiten?
Weil ich am Zürcher Unispital arbeitete, hatte ich damals schon zwölf Wochen Mutterschaftsurlaub. Aber davor gab mein Chef dem mir gleichgestellten Kollegen einen Monat frei und liess mich, hochschwanger, dessen Arbeit auch noch übernehmen – mit der Begründung, der Kollege müsse sich jetzt schonen, weil ich ja bald drei Monate ausfallen würde.

Wie sehr plagte Sie das berühmte schlechte Gewissen?
Wechselnd. Nach der Scheidung mehr als vorher, weil alles an mir hing. Irgendwann sagte ich mir: Wenn ich nicht genug Geld verdiene, geht es uns beiden schlecht. Mach das Beste draus, es führt kein Weg dran vorbei.

Was hat Ihnen am meisten abverlangt?
Beruflich gesehen: die Selbstständigkeit. Die war anfangs nicht freiwillig gewählt. Es war ein prag­matischer Entscheid, weil es mir schlicht nicht möglich war, mit einem kleinen Kind 70 Stunden pro Woche im Spital zu arbeiten. In privater Hinsicht: dass es nicht anders ging, als Sophia ins Internat zu schicken. Was ein Lehrer von ihr damit kommentierte, dass ich halt nicht zurechtkomme mit meiner Tochter. Das verletzte mich sehr. Die Vorstellung, dass auch noch andere so denken könnten, machte mir zu schaffen.

Wenn Sie jungen Frauen etwas raten könnten, was wäre das?
Es ist superschön, Zeit mit seinem Kind zu verbringen. Aber man sollte einen Plan B haben. Für sich selbst und für all jene, die von einem abhängig sind, für den Fall, dass es zur Scheidung kommt oder der Partner krank wird. Es scheint mir sehr riskant, sich komplett aus der Berufswelt zu verabschieden.

Fiona, 34

Kommunikations­fachfrau, und Helena Trachsel, 61, Leiterin Fachstelle Gleichstellung Kanton Zürich.

Innig verbunden: Fiona Trachsel und ihre Mutter Helena. Foto: Sebastian Magnani

Fiona Trachsel

«Ich weiss bis heute nicht, wie Mom das schaffte, aber sie gab meiner Schwester und mir stets das Gefühl, an erster Stelle zu stehen. Wir hörten nie: Ich bin müde. Oder: Ich hab jetzt keine Zeit – wenn sie da war, war sie da. Vielleicht habe ich deshalb ihre Berufstätigkeit immer als normal empfunden. Mom tat das mit einer Selbstverständlichkeit, dass ich gar nicht auf die Idee kam, das eine konkurrenziere das andere, wie das immer noch oft suggeriert wird. Es waren nie zwei verschiedene Dinge, ihr Leben daheim und ihr Leben im Büro, sondern alles war einfach Mom, beides irgendwie ein organisches Ganzes.

Sie war zwar die einzige Mutter, die voll berufstätig war, aber das spielte keine Rolle. Meine Gspänli fanden sie cool, ich war stolz auf sie. Unser Haus war dauernd voll mit anderen Kindern; wenn wir für die Pfadi etwas organisieren oder für den WWF Märkli verkaufen mussten, dann sagte Mom: Klar doch, machen wir! Und gab uns grad noch Tipps, wie wir das am besten machen.

«Meine Kindheit war definitiv aufregend.»

Überhaupt bekam ich viel mit, weil Mom in der öffentlichen Verwaltung, in der Gewerkschaft, in der Privatwirtschaft gearbeitet hatte. Ich durfte sie auf Geschäftsreisen begleiten, erlebte den Frauenstreik 1991 hautnah mit oder sass bei einem Gala-Dinner am Tisch mit dem irischen Aussenminister – meine Kindheit war definitiv aufregend!

Natürlich war es ein Spagat. Aber man meint immer, es gebe nur den Kinder-Beruf-Spagat. Wenn Eltern betagt werden, Partner oder Partnerinnen schwer erkranken und Pflege brauchen, dann ist das auch ein Spagat.

Ich lernte durch Mom, was es heisst, unabhängig zu sein und wie sehr man aus einem Job Kraft schöpfen kann. Wie es einen motiviert, wenn man gefordert wird, sich weiterentwickelt und an einer Aufgabe wächst. Sie hat sicher mehr Energie als die meisten. Trotzdem hat mich das am meisten geprägt: Dass sie mir zeigte, dass alles möglich ist. Dass sie schon früh loslassen konnte, mir vertraute und viel zutraute. Obschon ich ehrlich gesagt daran zweifle, dass ich, sollte ich je eine Familie haben, das ebenso gut hinbekomme wie sie.»

Helena Trachsel

Wie rasch nach der Geburt waren Sie wieder am Arbeiten?
Bei Fiona nach sieben Wochen, bei ihrer jüngeren Schwester Gioja nach sechs Monaten, unterstützt vom Partner, der einen Monat unbezahlten Urlaub nehmen konnte. Das war ein kostbares Privileg.

Wie sehr plagte Sie das berühmte schlechte Gewissen?
Wenn etwas nicht rundlief, kam der Gedanke auf, dass ich es nicht gut genug mache. Ich fühlte mich nicht schuldig – ich wollte und musste arbeiten und mitverdienen –, es war mehr die innere Belastung, nicht zu genügen.

Was hat Ihnen am meisten abverlangt?
Das dauernde Organisieren. Verursacht durch ein nicht zeitgemässes Schulsystem, inexistente Betreuungsmöglichkeiten und fehlende Kollegialität zwischen nicht berufs- und berufstätigen Müttern. Männer leben Kameradschaftlichkeit viel stärker, mit oder ohne ­Vaterpflichten. Damals wollten viele Mütter ebenfalls gerne arbeiten, aber sie waren dann doch nicht dafür zu gewinnen, einen Mittagstisch anzubieten. Fiona besuchte daher einen von uns Eltern betriebenen Kindergarten, später bauten wir in Winterthur mit der heutigen Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr und ihrem Partner eine Krippe auf.

Wenn Sie jungen Frauen etwas raten könnten, was wäre das?
Dass sie erst mit ihrem Partner aushandeln, wie sie Kinderbetreuung und Hausarbeit aufteilen. Dass sie Vorgesetzte mit einem konkreten Vorschlag ihres Arbeits- und Betreuungsmodells überzeugen. Und dass sie erkennen, dass Berufstätigkeit nicht automatisch eine Doppelbelastung ist, sondern Frau, Mann und Kinder davon profitieren. Eine Familie zu haben und gleichzeitig eine gute Arbeit, schenkt Energie und macht unabhängiger.

Chiara Fontana, 18

Gymi-Schülerin, und Danielle Heller Fontana, 60, Zahnärztin mit eigener Praxis.

Enges ­Verhältnis: Chiara Fontana und Danielle Heller Fontana. Foto: Sebastian Magnani

«Ich fand es grossartig, dass Mami arbeitet, weil ich nach der Schule jeweils entscheiden konnte, wo ich hingehe: Nach Hause oder in die Praxis? In der Praxis machte ich meine Hausaufgaben, dort fühlte ich mich wohl, alle kannten mich und kümmerten sich um mich. So bis ich sieben oder acht war, konnte ich nicht immer verstehen, weshalb Mami oft weg ist. In dem Alter will man, dass sich alles um einen dreht, und reagiert beleidigt, wenn das nicht der Fall ist. Ich hatte immer supertolle Nannies und Papi sein Büro daheim, aber manchmal wollte ich halt, dass Mami da ist. Irgendwann verstand ich, dass sie eigentlich zwei Leben führt und in beiden performen muss: in der Praxis und daheim. Mir kam das geheimagentenmässsig vor, so zwei Identitäten zu haben.

Beide Identitäten waren ihr gleich wichtig. Dazu gehörte zum Beispiel, dass wir immer zusammen zu Abend assen. Während die anderen Kinder schon wieder draussen waren zum Spielen, gab es bei uns erst spät Znacht – für alle zusammen, als Familie, da war Mami eisern. Auch wichtig: die Ferien. Sie machte als Kompromiss zu ihrem intensiven Arbeitspensum zehn Wochen Ferien im Jahr, zwei oder drei Wochen davon nur mit mir alleine. Das machen wir bis heute so.

Mami ist eine Frohnatur und enorm belastbar, dazu diszipliniert und ehrgeizig; deshalb ist sie nicht nur beruflich erfolgreich, sondern auch in vielen anderen Bereichen gut, vor allem im Sport. Sie hat mich gelehrt, nicht gleich aufzugeben und sich auch einmal durchzubeissen, egal, wo. Ich bin froh, hat sie mir vorgelebt, dass man nicht immer gleich die Flinte ins Korn wirft, dass man etwas leisten muss, wenn man Erfolg haben will. In meiner Generation sehe ich viele, von denen nichts verlangt wird.

«Es ist sonnenklar, dass die Leute uns vergleichen.»

Kolleginnen und Kollegen reagieren mit Bewunderung, wenn ich sage, meine Mutter sei Zahnärztin mit eigener Praxis. Und mehr als einmal habe ich schon gehört, sie sei ja viel cooler als ich, auch, weil sie so extrem gut vernetzt ist und viele Leute kennt.

Die Kehrseite davon ist, dass ich mit ihr verglichen werde. Ich hatte nicht mehr Druck als andere Kinder, aber nur schon die Tatsache, dass Mami so erfolgreich ist, reicht, dass er trotzdem da ist. Und ja, ich möchte sie stolz machen – auch wenn ich womöglich nie so gut sein werde in dem Beruf, den ich einmal ausüben werde, wie sie in ihrem.

Aber ich habe gesehen, was einem ein Beruf geben kann, den man liebt, wie es einen beflügeln kann, wenn man etwas erreicht. Das möchte ich auch haben, am liebsten ebenfalls mit einer eigenen Praxis. Aber nicht als Ärztin, Medizin liegt mir nicht, sondern als Psychologin. Und noch etwas werde ich anders machen: Ich kann mir nicht vorstellen, gleichzeitig eine Familie zu haben. Ich möchte mich voll auf meinen Beruf konzentrieren können – diese zwei Identitäten wären mir zu anstrengend. Ich weiss, wie anstrengend ich bisweilen war – an Mamis Stelle hätte ich mir mehr als einmal die Freundschaft gekündigt.»

Danielle Heller

Wie lange nach der Geburt waren Sie wieder am Arbeiten?
Nach vier Wochen. Ich war da bereits selbstständig, und die gesetzlichen Vorschriften liessen es nicht zu, eine Vertretung zu organisieren. So blieb mir nichts anderes übrig. Es war unendlich hart.

Wie sehr plagte Sie das berühmte schlechte Gewissen?
Sehr. Am schlimmsten war, wenn ich wegen eines Notfalls eine verabredete Zeit nicht einhalten konnte, zu spät kam, um Chiara vom Ballett oder von der Klavierstunde abzuholen. Das schmerzte mich, weil mir wichtig war, dass sie weiss: Sie kann sich auf mich verlassen, ich bin zuverlässig. Das Aufkommen des Handys war in dieser Hinsicht ein Segen.

Was hat Ihnen am meisten zugesetzt?
Ich war zweimal am Punkt, wo ich aufhören wollte, weil ich am Rande der Erschöpfung lief. Aber ich liebe meinen Beruf, er gibt mir grosse Befriedigung. Und ich habe viel Zeit, Energie und Emotionen in meine Praxis gesteckt, da konnte ich den Bettel nicht einfach hinschmeissen. Es half, dass wir Nannies hatten, bis Chiara zur Schule ging, und als sie nach England ins College ging, wurde es erst recht einfacher.

Wenn Sie jungen Frauen etwas raten könnten, was wäre das?
Kinder brauchen die Mutter intensiv, solange sie klein sind, ab dem Schulalter zunehmend weniger, und dann wollen sie bald selbstständig sein. Sprich: Es gibt ein Leben nach den Kindern, und bis Enkelkinder kommen, bleiben viele Jahre, um dieses Leben aktiv zu gestalten. Im Job voll engagiert zu sein, ist kein Zuckerschlecken. Aber Kinder zu haben und gleichzeitig einen Beruf auszuüben, der einen erfüllt, vereint schlicht das Beste aus zwei Welten.



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Erstellt: 09.11.2019, 18:50 Uhr

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