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Brienz rutscht pro Jahr 70 Zentimeter ins Tal

Erdbebenforscher erproben neue Methoden, um die Stabilität des Felsens zu bestimmen.

Mauro Häusler von der ETH mit mobilem Seismometer. Fotos: Joachim Laukenmann
Mauro Häusler von der ETH mit mobilem Seismometer. Fotos: Joachim Laukenmann

An der Südflanke des Piz Linard klafft eine grosse Wunde. Fünf, zehn oder gar zwanzig Meter breit und teilweise ebenso tief öffnet sich ein gewaltiger Graben. Die instabile Front des Berges mit dem Flurnamen Caltgeras entfernt sich mit bis zu drei Metern pro Jahr vom solideren hinteren Teil. «Im Frühjahr konnten wir hier noch durchlaufen», sagt Mauro Häusler, Doktorand beim Schweizerischen Erdbebendienst (SED), der an der ETH Zürich angesiedelt ist. «Jetzt braucht es ein Seil, um die Hauptbruchstelle zu überqueren.»

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