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SVP crasht Oscar-Party

Ein Dokfilm über eine Imkerin wurde mit Geld aus dem Schweizer Entwicklungshilfe-Budget unterstützt – Politiker sind verärgert.

Das Aussendepartement von Iganzio Cassis hat ganz nebenbei einen Oscar-Kandidaten finanziert und wird jetzt kritisiert. Iganzio Cassis am WEF. Foto: Alessandro Della Valle (Keystone)
Das Aussendepartement von Iganzio Cassis hat ganz nebenbei einen Oscar-Kandidaten finanziert und wird jetzt kritisiert. Iganzio Cassis am WEF. Foto: Alessandro Della Valle (Keystone)

Es ist fast wie bei einer ­Party, wenn plötzlich die Polizei auftaucht. Die Beamten im Aussendepartement sind in ­Festlaune. Grund dafür ist der Dokumentarfilm «Honeyland», der für zwei Oscars nominiert ist. Der Film handelt von einer ­Imkerin in Nordmazedonien, die im Rahmen eines Naturschutzprogramms der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) des Bundes­ entdeckt wurde. «Wir freuen uns sehr über diese Nominierungen», sagt Ruth Huber, Chefin des ­Bereichs Ostzusammenarbeit.

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