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SVP will Krankenkasse light für Asylbewerber

Die Partei will das Asylrecht weiter verschärfen – und zieht darum mit ihrem liebsten Thema in den Wahlkampf.

«Besser Gutscheine für Sachleistungen anstatt Geld abgeben»: Parteipräsident Albert Rösti an der Medienkonferenz zum neuen Parteiprogramm. (10. Dezember 2019)
«Besser Gutscheine für Sachleistungen anstatt Geld abgeben»: Parteipräsident Albert Rösti an der Medienkonferenz zum neuen Parteiprogramm. (10. Dezember 2019)
Anthony Anex, Keystone

Die SVP sagt der Willkommenskultur abermals den Kampf an. Im diese Woche präsentierten Parteiprogramm sind viele neue Massnahmen aufgeführt, die nur einen Schluss zulassen: Die SVP will mit Ausländern und Asylbewerbern noch strenger umgehen – und mit diesem Thema Wahlkampf machen.

So fordert die wählerstärkste Partei, dass Asylsuchende, Sans- Papiers und vorläufig Aufgenommene künftig «in einer separaten Krankenkasse mit reduziertem Grundleistungskatalog» versichert werden. «Es kann nicht sein, dass Ausländer einfach in die Schweiz kommen, um auf Kosten der Allgemeinheit ihre Gesundheit sanieren zu lassen», sagt SVP-Chef Albert Rösti. Zudem würden viele Flüchtlinge das Hausarztmodell nicht kennen. «Sie gehen einfach mit ­jedem Bobo in den Notfall.»

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