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Tausende ungeborene Tiere landen im Abfall

Dann schimpfen die Schlachter: Wenn trächtige Kühe und Schafe in Schlachthäusern landen. Doch verboten ist das nicht.

Immer wieder kommen trächtige Schafe in den Schlachthof – obwohl das nicht passieren dürfte. Foto: Franziska Rotehnbuehler
Immer wieder kommen trächtige Schafe in den Schlachthof – obwohl das nicht passieren dürfte. Foto: Franziska Rotehnbuehler

In diesen Momenten schimpfen Schlachter und Fleischschauer still vor sich hin: Neben den Innereien der getöteten Kuh liegt ein lebendes Babykalb auf dem Schlachtband. Ein trächtiges Muttertier wurde angeliefert, obwohl dies laut Branchenregeln nicht vorkommen dürfte.

Mehrmals täglich ereignen sich in Schweizer Schlachthöfen solche Szenen. Bei 2300 geschlachteten weiblichen Rindern und Kühen sei zwischen März 2017 und Februar 2018 eine Trächtigkeit festgestellt worden, hält ein nicht publizierter, interner Bericht des Fleischbranchenverbands Proviande fest.

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