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Um das Aus des Gripen entbrennt ein Streit

Ein vertraulicher Bericht zeigt, dass die Experten schon vor acht Jahren von Verzögerungen ausgingen.

Die Verzögerungen waren vorherzusehen: Der Gripen von Saab. Foto: Keystone
Die Verzögerungen waren vorherzusehen: Der Gripen von Saab. Foto: Keystone

Der Ausschluss des Gripen aus dem Schweizer Kampfjet-Evaluationsverfahren teilt die Sicherheitspolitiker in zwei Lager. In SVP-Kreisen zeigt man sich erleichtert, das «Handicap Gripen» los zu sein, und räumt der Kampfjetabstimmung nun bessere Chancen ein. Umgekehrt fürchtet etwa der parteilose Ständerat Thomas Minder, dass das Volk aufgrund solcher «Aktionen» die Vorlage erneut ablehnt. Er leistet den Schweden deshalb Schützenhilfe und spricht sich dezidiert dafür aus, Saab wieder in die Evaluation aufzunehmen. Der Ausschluss des Gripen erscheine ihm «dubios». Denn: «Noch vor wenigen Jahren haben wir den Gripen als beste Option befunden – und heute soll er plötzlich nicht mehr reichen.»

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