Zum Hauptinhalt springen

«Verheiratete Männer ohne grossen Sextrieb funktionieren am besten»

Hanns-Christian Gunga erforscht, wie wir uns bei extremen Bedingungen verhalten – und warum dann die Hemmungen fallen.

Nadja Pastega
Wo auch immer er ist, schaut er sich auch die Speisekarten der Restaurants an: Hanns-Christian Gunga. Foto: Norman Konrad
Wo auch immer er ist, schaut er sich auch die Speisekarten der Restaurants an: Hanns-Christian Gunga. Foto: Norman Konrad

Wer sein Büro im sechsten Stock auf dem Klinikgelände der Charité in Berlin betritt, fühlt sich in eine Epoche versetzt, in der Mediziner noch Universalgelehrte waren. Auf den Tischen stapeln sich Bücher, anatomische Studien und Fossilien bevölkern den Raum, von der Decke baumelt das Modell der internationalen Raumstation ISS, und in einem verglasten Wandschrank stehen dicke Folianten – die wissenschaftlichen Tagebücher von Hanns-Christian Gunga, Professor für Weltraummedizin und extreme Umwelten. Diese Woche ist sein neues Sachbuch «Am Tag zu heiss und nachts zu hell» erschienen. Es handelt von Menschen in Extremsituationen und zeigt: Der Klimawandel ist bei weitem nicht die einzige Überforderung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen