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Wegen Gratis-Anwälten drohen Schadenersatzklagen

Kurz vor dem Start der Asylreform zeigt sich: Die unentgeltlichen Rechtsvertreter der Asylbewerber verursachen Probleme – aber anders als erwartet.

Dominik Balmer
Gute Aussichten oder aussichtslos? Asylbewerber im Bundesasylzentrum Glaubenberg im Kanton Obwalden. Foto: Keystone
Gute Aussichten oder aussichtslos? Asylbewerber im Bundesasylzentrum Glaubenberg im Kanton Obwalden. Foto: Keystone

Die Nervosität in Bundesbern ist gross. Fieberhaft feilen die Beamten an den letzten Details der Asylreform, die ab März in der Schweiz gilt. Der Kern der Reform sind deutlich schnellere Verfahren sowie Rechtsvertreter, welche die Asylbewerber in den Bundeszentren unentgeltlich beraten.

Die SVP hatte diese Rechtsvertreter in der politischen Debatte als «Gratisanwälte» bezeichnet. Dahinter stand die Befürchtung, dass es wegen der kostenlosen Rechtsberatung der Asylbewerber zu einer Beschwerdeflut beim Bundesverwaltungsgericht kommt.

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