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«Für Kinder, die nicht mehr wissen, wie ihre Heimat aussieht»

In Syrien liegen Kulturgüter in Trümmern. Was kann digitale Rekonstruktion von Kulturgütern leisten, was nicht?

Christoph Heim
Die digitale Rekonstruktion des Baalshamin-Tempels im syrischen Palmyra. © Iconem
Die digitale Rekonstruktion des Baalshamin-Tempels im syrischen Palmyra. © Iconem

Die römische Stadt Palmyra in Syrien wurde vom sogenannten Islamischen Staat 2015 dem Erdboden gleichgemacht. Kann das kulturelle Erbe mittels digitaler Technologie erhalten werden?

Die digitale Technologie bringt etwas fertig, was früher undenkbar gewesen wäre: Wir können bereits heute einige der zerstörten Tempel von Palmyra wieder anschauen. Diese Rekonstruktionen werfen aber viele Fragen auf: Ist die digitale Technologie ein geeignetes Mittel zur Erhaltung des kulturellen Erbes? Welchen Stellenwert hat sie für Wissenschaft und Tourismus? Wie kann sie im Museum eingesetzt werden? Kann sie auch als Ersatz dienen für kulturhistorisch bedeutende Orte, denen der Massentourismus zusetzt?

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