Zum Hauptinhalt springen

Reaktionen auf Flamingo-VorfallSP-Präsident fordert Maskenpflicht in Clubs und ÖV

Wie die Zürcher Parteien auf den Superspreader-Fall im Club Flamingo reagieren.

Am weitesten geht SP-Präsident Andreas Daurù: Maskenzwang, wenn die Minimaldistanz von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann,
Am weitesten geht SP-Präsident Andreas Daurù: Maskenzwang, wenn die Minimaldistanz von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann,
Foto: Andrea Zahler

Der Vorfall im Club Flamingo in Zürich sorgt auch für Diskussionen in der kantonalen Politik. Eine Person hat mindestens fünf andere Leute mit dem Coronavirus angesteckt, rund 300 Personen mussten deswegen in Quarantäne gehen. Andreas Daurù fordert als SP-Co-Präsident nun vom Kanton, dass er eine Maskenpflicht an Orten erlässt, an denen die Leute die Minimaldistanz von eineinhalb Metern nicht einhalten können. Also im öffentlichen Verkehr, aber auch im Nachtleben wie beispielsweise im Club Flamingo in Zürich. «Um diese Massnahme werden weder Bund noch Kanton herumkommen, nachdem die Zahl von Erkrankten wieder am Steigen ist, das Phänomen von einem Superspreader nun auch hier aufgetaucht ist und die Gefahr einer zweiten Welle real wird», sagt Daurù. Clubs zu schliessen, hält er für verfrüht. Erst wenn es trotz Maskenpflicht zu weiteren Fällen wie im Flamingo komme, sei das angezeigt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.