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Sport kompakt«Was für ein Freistoss-Tor!» – Klopp lobt Shaqiri überschwänglich

Die Lakers sind einen Sieg von NBA-Final entfernt +++ Erster Titel der neuen Saison für Bayern München +++ Wolfsburg mit Steffen und Mehmedi im Playoff der Europa League +++ Doch nur 1000 Zuschauer in Paris +++

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Fussball: Klopp lobt Shaqiri nach Freistoss-Tor überschwänglich

Am Donnerstagabend gab Xherdan Shaqiri nach langer Verletzungspause sein Comeback für Liverpool. Im Ligacup gegen Lincoln City spielte der Schweizer von Beginn weg – und schoss sogleich einen sehenswerten Treffer.

Nach dem Spiel lobte Liverpool-Coach Jürgen Klopp den 28-Jährigen. «Er machte ein wirklich gutes Spiel und seine ruhenden Bälle waren hervorragend. Und der Freistoss? Was für ein Tor war das denn!?», sagte der deutsche Trainer. Und: Gut möglich, dass Shaqiri auch bald wieder in der Premier League zu Einsatzzeit komme. «Im Moment sieht es sehr gut und vielversprechend aus. Wir werden sehen. Es gibt keine Zweifel über seine Qualität, die gabs nie.»

Ob der Schweizer wirklich wieder zu mehr Einsatzzeit kommt, bleibt abzuwarten. Schliesslich kam Shaqiri im ganzen Jahr 2020 bisher nur zu zwei Kurzeinsätzen. Immer wieder machten ihm Wadenprobleme zu schaffen. Fakt ist, die nächste Einsatzchance ist bald: Am kommenden Montag steht in der Liga die Partie gegen Arsenal London mit Granit Xhaka an. (nih)

Das Freistoss-Tor von Xherdan Shaqiri. (Video: Twitter)

Basketball: Die Lakers sind einen Sieg von NBA-Final entfernt

Die Los Angeles Lakers sind nur noch einen Sieg vom Final um die Meisterschaft in der NBA entfernt. Das Basketball-Team um LeBron James gewann am Donnerstagabend 114:108 gegen die Denver Nuggets und führt in der Final-Serie der Western Conference mit 3:1. Vier Siege sind notwendig zum Einzug ins Final. Die Lakers hatten zuletzt beim Titelgewinn vor zehn Jahren die Western Conference gewonnen.

Nach der Niederlage am Dienstag hatte Los Angeles die Partie dieses Mal weitgehend unter Kontrolle und lag nur zu Beginn im Rückstand. Anthony Davies gelangen neben wichtigen Rebounds mit 34 Zählern die meisten Punkte für die Lakers. James kam auf 26 Zähler, neun Rebounds und acht Vorlagen. Für Denver war erneut Jamal Murray der erfolgreichste Werfer. Die 32 Punkte schmückten ein paar herausragende Körbe. Zum Ausgleich in der Serie reichte es für Denver gegen die favorisierten Lakers aber nicht. (nih/dpa)

Das Basketball-Team um LeBron James muss noch einmal gewinnen. (Foto: Keystone)

Fussball: Fifa suspendiert Fussballverband aus Trinidad und Tobago

Die Fifa hat den Fussballverband von Trinidad und Tobago (TTFA) suspendiert. Das teilte der Weltverband am Donnerstag mit und begründete den Schritt mit einer Klage des TTFA vor einem Gericht in Trinidad und Tobago. Dabei ficht der Verband die Entscheidung der Fifa aus dem März an, dem TTFA eine Art Verwaltungs-Management vorgesetzt zu haben. Mit dem Gang vor ein Gericht habe der TTFA Artikel 59 der FIFA-Regeln gebrochen, hiess es.

Die Fifa will die Suspendierung nur zurücknehmen, sollte der Verband aus der Karibik seine Klage zurückziehen. Den Schritt mit dem Verwaltungs-Management hatte der Fussball-Weltverband im März mit Missmanagement und der schlechten finanziellen Situation des TTFA begründet. (dpa)

Fussball: Bayern gewinnt den Supercup

Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat nach dem Triple auch den europäischen Supercup gewonnen. Einen Monat nach dem Champions-League-Triumph setzte sich die Mannschaft von Trainer Hansi Flick am Donnerstagabend in Budapest nach Verlängerung 2:1 gegen den Europa-League-Sieger FC Sevilla durch. Der kurz zuvor eingewechselte Javi Martinez schoss in der 104. Minute vor den laut Uefa 15'500 Zuschauern in der Puskas-Arena den Siegtreffer für die Bayern. Leon Goretzka (34.) hatte die Führung der Andalusier durch Lucas Ocampos (13./Foulelfmeter) noch vor der Pause ausgeglichen. Die Münchner feierten nach 2013 den zweiten Supercup-Erfolg. (dpa)

Keystone

Die Bayern überflügelten Sevilla. (Bild: Keystone)

Fussball: Wolfsburg mit Steffen und Mehmedi im Playoff

Der VfL Wolfsburg hat auch sein zweites Spiel in der Europa-League-Qualifikation gewonnen. Nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg gegen den ukrainischen Club Desna Tschernihiw fehlt den Niedersachsen nur noch ein Sieg in der dritten und entscheidenden Playoff-Runde am nächsten Donnerstag, um erneut die Gruppenphase der Europa League zu erreichen. Gegner ist dann auswärts der griechische Spitzenclub AEK Athen, der beim Schweizer Vizemeister FC St. Gallen mit 1:0 (0:0) gewann. Die Tore gegen den Aussenseiter erzielten Kapitän Josuha Guilavogui (16.) und Daniel Ginzek (90.+2) in Überzahl. Sowohl Mehmedi als auch Steffen spielten 90 Minuten durch. Aussenverteidiger Mbabu fehlte nach wie vor verletzt.

Admir Mehmedi steht nach einem 2:0-Sieg mit Wolfsburg im Playoff der Europa League. (Foto: Keystone)

Auch PSV Eindhoven mit Goalie Mvogo löste seine Aufgabe. Die Niederländer gewannen gegen Mura aus Slowenien 5:1. Ajeti, der circa eine halbe Stunde zum Einsatz kam, siegte mit Celtic Glasgow ebenfalls.

Auch die zwei wohl besten Teams, die bereits in dieser Runde ran musste, siegten. Die AC Milan setzte sich auch ohne den positiv auf Corona getesteten Ibrahimovic 3:2 gegen Bodo/Glimt durch. Die Tottenham Hotspurs liess weniger anbrennen und gewann 3:1 gegen Shkendija Tetovo aus Nordmazedonien. Neuzugang Gareth Bale kam aber nicht zum Einsatz, da er noch nicht spielberechtigt war. (dpa/ets)

Tennis: Doch nur 1000 Zuschauer in Paris

Unmittelbar vor dem Beginn des French Open ist die maximale Besucherzahl für das Turnier in Frankreich coronabedingt reduziert worden. Bei der Grossveranstaltung seien nur noch höchstens 1000 Besucher zugelassen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am späten Donnerstagabend unter Berufung auf das Amt von Premierminister Jean Castex.

Das Grand-Slam-Turnier wird an diesem Sonntag beginnen und bis am 11. Oktober dauern. Hintergrund der neuen Begrenzung ist die sich verschlechternde Corona-Lage in der Hauptstadtregion. Zuvor hatte es geheissen, dass 5000 Zuschauer pro Tag auf der gesamten Anlage zugelassen seien. (dpa)

Tennis: Bencic fehlt, Wawrinka gegen Murray am French Open

Belinda Bencic hatte sich diesen Sommer auf Sand so gut gefühlt und so oft gespielt wie noch nie. Sie hatte auf das US Open verzichtet, ihre Ambitionen ganz auf das French Open konzentriert. Doch noch bevor am späten Donnerstag in Paris das vom Frühling verschobene Grand-Slam-Turnier ausgelost wurde, verkündete der Moderator, dass die Schweizer Top-10-Spielerin kurzfristig absagen musste. Als Grund gab sie «Probleme mit dem rechten Arm» an, sie arbeite mit ihrem Team hart an der Therapie. Mit Milos Raonic kam es auch bei den Männern zu einer kurzfristigen Absage.

Wird nicht in Roland Garros zurückkehren: Belinda Bencic verzichtet auf das French Open. (Foto: Getty)

Hart traf es in der Auslosung auch Stan Wawrinka. Er startet ausgerechnet gegen Andy Murray, den früheren Weltranglistenersten, der eine Wildcard erhielt. Wawrinka trainierte am Donnerstag noch auf dem Court Philippe Chatrier, der inzwischen erneuert und überdacht wurde, mit dem zweifachen Olympiasieger.

Brisanterweise standen sie sich 2017 hier in einem Halbfinal gegenüber, den der Lausanner in fünf Sätzen gewann und den Murray rückblickend als «das Ende meiner Hüfte» bezeichnet. Der Schotte (ATP 111), dessen Karriere danach mehrmals kurz vor dem Abbruch schien, führt im Duell gegen Wawrinka 12:8, wobei der Schweizer vier der letzten fünf Duelle verloren hat. In Rom war die Nummer 17 vom Genfersee vergangene Woche zudem am Qualifikanten Lorenzo Musetti gescheitert.

Neben Stan Wawrinka könnte sich am Freitag immerhin noch Henri Laaksonen als Qualifikant ins Hauptturnier spielen. Dazu muss er den Kolumbianer Daniel Galan (ATP 152) schlagen.

Nach dem Rückzieher von Bencic stehen noch zwei Schweizerinnen im Hauptfeld, nachdem nach Viktorija Golubic auch Leonie Küng in der Qualifikation ausschied (6:4, 4:6, 3:6 gegen die Chilenin Seguel). Beide starten gegen Rumäninnen: Stefanie Vögele (WTA 116) gegen Patricia Maria Tig (58), Jil Teichmann (54) gegen Irina Camelia Begu (72). (rst)

Fussball: Luzern holt Ghanaer

Samuel Alabi wechselt per sofort vom FC Ashdod (Israel) zum FC Luzern. Der 20-jährige Ghanaer unterzeichnete einen Vertrag bis Sommer 2024. «Er ist ein interessanter junger Spieler, der uns vor allem mit seiner Fähigkeit, das Spiel in der Offensive massgeblich zu beeinflussen, überzeugt hat. Wir sind sicher, dass er in den kommenden Jahren für uns eine grosse Bereicherung sein wird», sagt FCL-Sportchef Remo Meyer. (hua)

Fussball: Sperre gegen Leistner um ein Spiel reduziert

Die Strafe gegen Toni Leistner vom Hamburger SV wurde reduziert. Ursprünglich wurde er nach seinem Angriff auf einen Fan für drei Meisterschafts- und zwei Cupspiele gesperrt, wobei die Sperre im Cup auf Bewährung ausgesetzt war. Nun hat das Sportgericht des Deutschen Fussballbundes die Strafe abgeändert: Die Sperre in der Meisterschaft beträgt neu zwei Spiele und jene im Cup ist nicht mehr auf Bewährung. Damit muss er zwar mehr Partien aussetzen, kann aber bereits am 4. Oktober wieder eingesetzt werden.

«Normalerweise werden Übergriffe von Spielern auf Zuschauer härter bestraft. In diesem Fall griffen aber einige Milderungsgründe, vor allem die Tatsache, dass der Spieler bisher sportgerichtlich nicht in Erscheinung getreten ist und er in hohem Masse provoziert wurde, beziehungsweise glaubte, provoziert worden zu sein», sagte der vorsitzende Richter Hans E. Lorenz nach der mündlichen Verhandlung am Donnerstag in Frankfurt. Für eine noch deutlichere Reduzierung der Strafe sei kein Raum geblieben, «weil von dem Urteil auch eine abschreckende Wirkung ausgehen muss». (dpa/ets)

Wegen dieses Vorfalls wird Leistner gesperrt.

Ski: Freeskierin Gremaud muss sechs Wochen pausieren

Die Freeskierin Mathilde Gremaud muss nach ihrem Trainingssturz von letzter Woche sechs Wochen pausieren. In Saas-Fee erlitt sie eine leichte Hirnerschütterung und eine Knochenprellung im rechten Knie, wie Swiss-Ski mitteilte. Die Bänder sind aber unbeschädigt. Wegen der Verletzung ist ihr Start am ersten Weltcup-Event Ende November fraglich.

Im Training in Saas-Fee sorgte sie auch für positive Schlagzeilen. Als erste Frau überhaupt schaffte sie den komplexen Sprung Switch Double Cork 1440. (ets)

Fussball: Uefa erlaubt weiterhin fünf Auswechslungen

Nach der heftigen Kritik von mehreren Nationalcoaches hat das Uefa-Exekutivkomitee das Auswechselkontingent für die Spiele in der Nations League und die Partien in Champions League und Europa League wieder erhöht. Bei allen internationalen Partien dürfen die Trainer wieder fünf statt drei Auswechslungen vornehmen. Dies bestätigte Uefa-Präsident Aleksander Ceferin nach der Sitzung des Gremiums am Donnerstag in Budapest.

In den ersten beiden Länderspielen nach der Corona-Zwangspause Anfang des Monats gegen die Ukraine (1:2) und Deutschland (1:1) hatte der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft Vladimir Petkovic nur je dreimal wechseln können. Bereits am 7. Oktober kann er die neue Regelung anwenden, wenn die Schweiz einen Test gegen Kroatien absolviert. Nur wenige Tage später misst sich die Schweiz dann mit Spanien und Deutschland in der Nations League. (dpa/ets)

Allgemein: Bundesdarlehen: Clubs dürfen aufatmen

Mit dem Covid-19-Gesetz werden am Freitag auch die verbesserten Konditionen für die Bundesdarlehen an Fussball- und Eishockeyclubs definitiv abgesegnet. Die umstrittene Solidarhaftung unter den Clubs, die Geld aufnehmen, fällt weg. Dieses fliesst nun direkt vom Bund zu den Vereinen — und nicht an die Ligen, wie ursprünglich angedacht. Aufnehmen können die Clubs maximal 25 Prozent ihres Betriebsaufwandes der Saison 2018/19, die noch nicht von Covid-19 beeinträchtigt war, also repräsentativ ist.

Können die Clubs das Geld nicht innert drei Jahren zurückbezahlen, müssen sie Lohnkürzungen von maximal 20 Prozent vornehmen, abhängig von ihrer Lohnstruktur. Ein kleiner Verein wie im Eishockey die SCL Tigers dürfte also weniger reduzieren müssen als ein grösserer wie der SC Bern. Aktuelle Lohnreduktionen wegen Covid-19 werden angerechnet. Das Darlehen läuft maximal über zehn Jahre, wobei der Bund Rangrücktritt einräumte. Das bedeutet, dass das Geld nicht zurückbezahlt werden muss, falls dies den betroffenen Club in die Verschuldung treiben würde. Für die Sportclubs ist dies ein weiterer Sieg auf dem politischen Parkett. (sg.)

Fussball: Auch Ibrahimovic mit dem Coronavirus infiziert

Nachdem am Mittwoch Léo Duarte von der AC Milan positiv auf das Coronavirus getestet worden war, unterzogen sich alle Spieler des Teams einem Test. Heute, nur wenige Stunden vor dem Qualifikationsspiel für die Europa League, kam der Schock: Auch der 38-jährige Altstar Zlatan Ibrahimovic ist positiv. Dies teilte der Verein mit. Damit wird der Schwede die Partie gegen FK Bodo/Glimt (Norwegen) verpassen. Der Stürmer befindet sich in Quarantäne, alle anderen Spieler und Betreuer wurden negativ getestet. (ets)

Eishockey: In Zug wird auf bis zu 25 Prozent Lohn verzichtet

Immer mehr Teams der National League geben bekannt, dass ihre Spieler wegen Corona und den deswegen drohenden Millionen-Verlusten auf Teile ihrer Löhne verzichten werden. Nun teilt auch der EV Zug mit, dass alle Festangestellten, also nicht nur die Spieler, auf Geld verzichten werden. Gemäss Medienmitteilung ist von «einer Bandbreite von minimal 7.5% bis maximal 25% des Lohnes im Geschäftsjahr 2020/21 (Mai 2020 bis April 2021)» die Rede. Es betreffe alle Mitarbeiter mit einem Jahreslohn von über CHF 48'000.- .

Umbauarbeiten in der Bossard Arena: Wegen Corona dürfen in Zug nur 3500 Leute ins Stadion. (Foto: Urs Flüeler/Keystone)

Der EVZ rechnet mit den aktuell geltenden behördlichen Anordnungen wegen Corona mit einem Schaden von 4 bis 5 Millionen Franken für 2020/21. Dies auch, weil die Innerschweizer pro Spiel nur 3800 Zuschauer in die Halle lassen dürfen. Das ist nur etwas mehr als die Hälfte der üblichen Zahlen in Vor-Corona-Zeiten. (kk)

Fussball: Suárez wechselt vom FC Barcelona zu Atlético Madrid

Der uruguayische Stürmer Luis Suárez wechselt vom spanischen Fussball-Erstligisten FC Barcelona zum Ligarivalen Atlético Madrid. Die Madrilenen zahlen für Suárez rund sechs Millionen Dollar Ablöse, wie die Clubs in der Nacht zu Donnerstag mitteilten.

Wird das Trikot des FC Barcelona nicht mehr tragen: Luis Suárez. Foto: Getty Images

Der Wechsel kommt nicht überraschend: In Barcelona hatte der neue Trainer Ronald Koeman nicht mehr mit Suárez geplant. Die Katalanen wollten wegen der Coronavirus-Pandemie ihre Lohnkosten senken. «Der FC Barcelona möchte Luis Suárez öffentlich für sein Engagement und seinen Einsatz danken und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft», teilte Barcelona in einer Erklärung mit.

Lange stand auch ein Wechsel von Suárez zum Serie-A-Club Juventus Turin im Raum. Allerdings wurden rund um die italienische Sprachprüfung des Stürmers Unregelmässigkeiten festgestellt. Der Sprachtest ist Voraussetzung für die Erlangung der italienischen Staatsbürgerschaft. Um diese hatte sich Suárez wohl wegen der Option eines Wechsels zu Juventus Turin bemüht, da der Serie-A-Club seine beiden Kaderplätze für nicht EU-Ausländer bereits vergeben hatte. (dpa)

Eishockey: Kevin Fey wird neuer Biel-Captain

Mit dem Saisonabbruch im Frühling ging beim EHC Biel eine Ära zu Ende. Nach 899 Partien für den Club beendete Mathieu Tschantré seine Karriere. 20 Jahre lang spielte der Seeländer für den EHCB, die letzten zwölf davon führte er das Team als Captain an.

Am Donnerstag haben die Bieler nun seinen Nachfolger bestimmt: Kevin Fey. Der Berner - er durchlief sämtliche Nachwuchsstufen beim SCB - stiess 2013 vom HC Ajoie zum EHC Biel. Die Wahl Feys zum Captain ist naheliegend: Er ist erfahren, kennt den Club - und er war bereits Assistenzcaptain. Am Donnerstag erhielt er im Rahmen einer kleinen Zeremonie, bei welcher auch Tschantré zugegen war, nun das C auf die Brust. (mob)

Fussball: Chelsea verpflichtet Goalie Edouard Mendy

Einen Tag nach dem 6:0-Sieg im Ligacup beim FC Barnsley hat der FC Chelsea einen neuen Goalie verpflichtet. Der senegalesische Nationalspieler Edouard Mendy wechselt aus der französischen Ligue 1 von Stade Rennes nach London und unterzeichnete einen Fünfjahresvertrag, wie der Premier-League-Club am Donnerstag mitteilte. Der 28-Jährige könnte den zuletzt glücklosen Kepa Arrizabalaga im Tor ersetzen. Der Spanier war durch seinen Wechsel im August 2018 von Athletic Bilbao zu Chelsea für rund 80 Millionen Euro zum teuersten Fussballtorhüter avanciert. (dpa)

Fussball: Berlusconi-Club Monza verpflichtet Kevin-Prince Boateng

Der frühere Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng wechselt zum italienischen Zweitligisten AC Monza. Das bestätigte ein Sprecher des Clubs von Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi am Donnerstag auf Anfrage. Boateng war zuletzt vom Serie-A-Club AC Florenz an Besiktas Istanbul ausgeliehen. Zuvor hatten italienische Medien übereinstimmend über den bevorstehenden Wechsel des gebürtigen Berliners berichtet. Der 83 Jahre alte Berlusconi hatte den Club vor zwei Jahren gekauft. Im Sommer war Monza in die Serie B aufgestiegen und strebt nun den Sprung in die Serie A an.

Boateng war im Sommer 2018 von Eintracht Frankfurt zunächst zu Sassuolo Calcio gewechselt. Von dort ging es für den 33 Jahre alten Mittelfeldspieler weiter zum FC Barcelona und dann nach Florenz. Der ghanaische Nationalspieler war in der Bundesliga auch für Hertha BSC, Borussia Dortmund und den FC Schalke 04 aktiv und stand unter anderem auch bei Tottenham Hotspur und dem AC Mailand unter Vertrag. (dpa)

American Football: Teamarzt punktiert NFL-Profi versehentlich die Lunge

American-Football-Profi Tyrod Taylor wurde von seinem Mannschaftsarzt bei den Los Angeles Chargers versehentlich die Lunge punktiert. Das berichtete das US-amerikanische Nachrichtenportal ESPN. Aus diesem Grund hatte Taylor das Spiel in der nordamerikanischen Football-Profiliga NFL am vergangenen Sonntag gegen den Meister Kansas City Chiefs verpasst.

Ursprünglich sollte Taylor eine schmerzstillende Spritze zwischen die Rippen erhalten, doch der Mannschaftsarzt traf stattdessen die Lunge. Während Taylor ins Krankenhaus gebracht werden musste, kam Quarterback-Ersatz Justin Herbert zum Einsatz. Der Rookie lieferte eine starke Leistung ab, konnte die 20:23-Niederlage nach Verlängerung aber nicht verhindern.

Ungewöhnliche Verletzung: Los Angeles Chargers' Quarterback Tyrod Taylor. (Foto Emilee Chinn/Keystone)

Stamm-Spielmacher Taylor wird voraussichtlich auch am Sonntag gegen die Carolina Panthers fehlen. Aufgrund des Vorfalls hat die Spielergewerkschaft NFLPA Ermittlungen eingeleitet. (dpa)

Basketball: Boston Celtics droht Aus

Den Boston Celtics droht im Playoff der NBA das Aus im Halbfinale. Durch die 109:112-Niederlage gegen die Miami Heat liegt der Rekordmeister in der Best-of-Seven-Serie mit 1:3 zurück.

Bei Miami trumpfte Tyler Herro auf. Dem Rookie gelang mit seinen 37 Punkten ein Rekord, denn bislang konnte kein Neuling in einem Conference-Finale mehr Punkte erzielen.

Die Partie verlief über die gesamte Spielzeit spannend. Für die Entscheidung sorgte Jimmy Butler mit verwandelten Freiwürfen in der Schlussphase. Eine weitere Niederlage der Celtics hätte das Ende des Titeltraums zur Folge. Die fünfte Partie der Serie findet in der Nacht auf Samstag statt. (dpa)