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1 Zentimeter fehlte zur Final-Qualifikation

An den Europameisterschaften in Barcelona verpasste Irene Pusterla trotz der zweitbesten Leistung ihrer Karriere den Weitsprung-Final vom Mittwochabend hauchdünn. 6,62 m reichten zu Platz 13.

Ausgerechnet die frühere Siebenkampf-Dominatorin Carolina Klüft verdrängte die Tessinerin aus den Top 12. Zwischen der Schweizerin und der gleichauf liegenden Schwedin musste der zweitbeste Versuch entscheiden. Klüft erreichte im dritten und letzten Versuch 6,51 und überbot in dieser Hinsicht Irene Pusterla um 4 Zentimeter.

Trotz des bitteren Ausscheidens sorgte die 22-jährige Tessinerin für einen gelungenen Auftakt der Schweizer Delegation beim Sechstages-Event. Sie hielt dem Druck stand, den sich sich mit dem Schweizer Rekordsprung vor anderthalb Wochen auf 6,76 m auferlegt hatte, und erbrachte in der Mittagshitze von Spanien eine Leistung, die nicht erwartet werden durfte.

Der Russe Stanislaw Emeljanow gewann mit seinem Sieg über 20 km Gehen die erste Goldmedaille an den 20. Leichtathletik-Europameisterschaften.

Emeljanow ist mit 19 Jahren noch ein Nachwuchsmann. Gleichwohl setzte er sich in 1:20:10 Stunden vor Italiens 50-km-Weltmeister Alex Schwazer (1:20:38) und dem Portugiesen Sergio Vieira (1:23:48) durch. Der Russe hatte sich bereits nach 5 km abgesetzt. Weltmeister und Olympiasieger Waleri Borchin aus Russland hatte kurzfristig wegen einer Fussverletzung absagen müssen.

Heute Abend steht die Entscheidung im 10 000-m-Lauf der Männer mit Christian Belz an sowie jene im Kugelstossen. In der Qualifikation versucht noch Dreispringer Alexander Martinez (20.20 Uhr), den Final zu erreichen.

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