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2012 wohl kein Formel-1-Rennen in der Türkei

Der Grand Prix der Türkei steht mehr denn je vor dem Aus. Im von Bernie Ecclestone neu vorgeschlagenen Rennkalender figuriert das Rennen in Kurtköy nicht mehr.

In den letzten Jahren waren selten mehr als 40'000 Zuschauer auf der 135'000 Besucher fassenden Anlage unweit von Istanbul zugegen. Verglichen mit anderen Destinationen im Formel-1-Kalender erhielt der Grand Prix am Bosporus im Vorfeld auch in den nationalen Medien eine weitaus geringere Beachtung. Bereits vor zwei Jahren hatte Ecclestone verlauten lassen, dass das Rennen "die schlechteste Investition meiner Karriere" war. Zuletzt konnte er sich nicht auf eine Verlängerung des Vertrags mit den türkischen Veranstaltern einigen.

Nachdem die FIA an der vergangenen Sitzung des Motorsport-Weltrates eine erste Version mit 21 Rennen inklusive jenem in der Türkei präsentiert hatte, brachte Formel-1-Promoter Ecclestone im Vorfeld des Grand Prix von Ungarn einige Änderungsvorschläge ein. Dabei geht es auch um das Rennen in Bahrain, das in diesem Jahr aufgrund politischer Unruhen abgesagt werden musste. 2012 soll das Rennen nicht wie üblich zu Beginn, sondern erst gegen Ende des Jahres ausgetragen werden. Damit bliebe mehr Zeit, um die politische und gesellschaftliche Entwicklung im Inselstaat im Persischen Golf zu beobachten.

Über Ecclestones Vorschlag für den Kalender 2012 sollen die Teams an diesem Wochenende diskutieren. Damit er umgesetzt werden kann, ist sowohl die Zustimmung sämtlicher Rennställe als auch jene der FIA nötig.

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