Fussball

Gericht sprach Vogel und Bozzetti für schuldig

Das Bezirksgericht Zürich fällt die Urteile im Erpressungsfall gegen YB-Manager Fredy Bickel: Der ehemalige Manager Erich Vogel und Spielervermittler Peter Bozzetti werden schuldig gesprochen.

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Bezirksrichter Alain Kessler verurteilt den 75-jährigen Erich Vogel wegen Gehilfenschaft zu versuchter Erpressung zu einer bedingen Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 150 Franken und den 48-jährigen Peter Bozzetti wegen versuchter Erpressung und versuchter Nötigung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten, sechs davon soll er absitzen müssen.

Das Gericht folgte bei der den Tatbeständen der Staatsanwaltschaft, blieb beim Strafmass aber unter den Anträgen der Anklage. Diese hatte für Bozzetti eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 30 Monaten, für Vogel eine bedingte Freiheitsstrafe von 14 Monate verlangt.

Erich Vogel wurde vorgeworfen, 2013 dem Luzerner Spielervermittler Peter Bozzetti beim Versuch geholfen zu haben, YB-Sportchef Fredy Bickel zu erpressen. Sie drohten damit, brisante Dokumente der Zeitung "Blick" auszuhändigen, wenn Bickel nicht 131'000 Franken zahle. Der YB-Sportchef schaltete darauf die Polizei ein.

Im September 2013 wurden Vogel und Bozzetti verhaftet und sassen für mehrere Tagen in Untersuchungshaft. Vogel, der zudem Bickel eine Genugtuungssumme von 1500 Franken bezahlen muss, hat bereits angekündigt, dass er gegen das Urteil Berufung einlegen werde.

Erstellt: 28.11.2014, 12:16 Uhr

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