Fechten

Schweizer Männerdegen-Team erst im Final gestoppt

Die als Nummer 8 gesetzt gewesenen Schweizer Degenfechter gewannen an den Fecht-EM in Plovdiv (Bul) die Silbermedaille im Teamwettbewerb.

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Fabian Kauter, Benjamin Steffen, Max Heinzer und Ersatzfechter Michael Kauter wurden nach drei Siegen erst im Final von Ungarn gestoppt (32:45).

Wie am Vortag die Schweizer Frauen setzten sich die Männer in den Viertelfinals ebenfalls gegen das topgesetzte Frankreich durch. Die Männer konnten den Team-OlymEM-Silber durch Männerdegen-Teampiasieger Frankreich mit 45:32 gar richtiggehend deklassieren und gleichzeitig als Titelhalter entthronen. Die Schweizer Männer holten dabei einen 5:10-Rückstand auf; ab dem 13:13 zogen sie kontinuierlich davon.

Und im Gegensatz zu den Frauen konnten sich die Männer in den Halbfinals gegen Polen (Olympia-Zweiter 2008) sicher durchsetzen (42:36). Im Final gegen den mehrfachen Team-Weltmeister Ungarn blieben die Schweizer dann aber ohne Chance auf den ersten EM-Titelgewinn seit 2004.

Im Halbfinal gegen Polen hatte der frühere Junioren-Weltranglisten-Erste Max Heinzer als Schlussfechter mit vier Treffern Rückstand übernommen. Er stellte dann mit einer eindrucksvollen Serie einen 42:36-Sieg sicher. Doch auch Fabian Kauter und Benjamin Steffen leisteten ihren Erfolgsbeitrag, genauso wie Ersatzfechter Michael Kauter als aussenstehender Motivator.

Es ist das erste Mal seit der Einführung des Frauendegens bei grossen internationalen Titelkämpfen (1989), an dem die Schweizer sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen in einem EM- oder WM-Teamwettbewerb gemeinsam die Medaillenränge erreichten. Am Vortag hatten die Schweizer Frauen EM-Bronze gewinnen können. Die Schweizer hatten letztmals an den WM 2001 in Nîmes (Silber durch Degenfrauen-Team sowie im Männer-Einzel und Bronze im Frauen-Einzel) an den identischen internationalen Titelkämpfen mehr als eine Medaille gewinnen können.

Erstellt: 19.07.2009, 18:29 Uhr

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