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Aeschbach/Marvulli im Madison deutlich geschlagen

An der Bahn-WM in Kopenhagen sind Franco Marvulli und Alexander Aeschbach im Madison unter Wert geschlagen worden.

Das Schweizer Paar erreichte in der Prüfung über 50 km lediglich den 15. Rang. Weltmeister wurde Australien mit Leigh Howard und Cameron Meyer.

Zum Verhängnis wurde den beiden Schweizern ein Angriff nach halber Distanz. Sie eroberten bei einem Wertungssprint zwar fünf Punkte, doch damit war bei Franco Marvulli die Luft draussen. Am Ende ergaben sich für den Zürcher und seinen Aargauer Partner zwei Verlustrunden, sechs Punkte und der zweitletzte Platz unter den 16 klassierten Zweierteams.

Den grossen Favoriten Michael Mörkov und Alex Rasmussen (Dä, 4.) gelang es nicht, ihren Titel zu verteidigen. Freund und Feind wurden vom Blitzangriff der Franzosen Morgan Kneisky und Christophe Riblon unmittelbar nach dem Start überrascht, die zuvor noch nie zusammen ein Madison bestritten hatten. Nach den Franzosen gelang auch den Belgiern Ingmar de Poortere/Steve Schets ein Rundengewinn. Doch Weltmeister wurden die Australier Leigh Howard und Cameron Meyer, welche die Gegner beinahe nach Belieben dominierten. Für Meyer handelte es sich um die dritte Goldmedaille dieser Titelkämpfe. Er hatte die "Aussies" in der Mannschaftsverfolgung zum Titelgewinn geführt und das Punktefahren mit grosser Überlegenheit für sich entschieden.

Kopenhagen. Bahn-WM. Männer. Madison (50 km): 1. Australien (Leigh Howard/Cameron Meyer) 53:41,1 (55,880 km/h), 16 Punkte. 2. Frankreich (Morgan Kneisky/Christophe Riblon) 6. 3. Belgien (Ingmar de Poortere/Steve Schets) 5. 4. 1 Runde zurück: Dänemark (Michael Mörkov/Alex Rasmussen) 17. 5. Deutschland (Robert Bartko/Roger Kluge) 16. 6. Russland (Sergej Kolesnikow/Alexej Schmidt) 13. Ferner: 15. 2 Runden zurück: Schweiz (Franco Marvulli/Alexander Aeschbach) 6. - 16 klassiert.

Frauen. Sprint: 1. Victoria Pendleton (Gb). 2. Shuang Guo (China). 3. Simona Krupeckaite (Lit). 4. Anna Meares (Au). 5. Kristina Vogel (De). 6. Kaarle McCulloch (Au).

Omnium: 1. Tara Whitten (Ka) 23. 2. Elizabeth Armitstead (Gb) 29. 3. Leire Olaberria (Sp) 30. 4. Yvonne Heijgenaar (Ho) 30. 5. Sara Hammer (USA) 32. 6. Vilija Sereikaite (Lit) 35.

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